Förderung vom Bund: 2,7 Millionen Euro für Gebäude Marktplatz 15 in Homberg

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Der Bund fördert das Gebäude „Marktplatz 15“ in Homberg mit 2,7 Millionen Euro.

Die Stadt Homberg darf sich über Bundes-Fördermittel in Höhe von 2,7 Millionen Euro für das Gebäude Marktplatz 15 freuen.

Homberg. Diese Finanzspritze kann die Stadt Homberg sicher gut gebrauchen! Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat am Mittwoch Mittel in Höhe von 100 Millionen Euro für die Sanierung von kommunalen Einrichtungen wie Sporthallen, Kindergärten oder Schwimmbädern freigegeben.

Wie die heimischen Bundestagsabgeordneten Bernd Siebert (CDU) und Dr. Edgar Franke (SPD) jeweils in einer Pressemitteilung bekannt geben, erhält die Kreisstadt davon 2,7 Millionen Euro für das Gebäude "Marktplatz 15".

Im November 2015 hatten die Homberger Stadtverordneten nach kontroverser Diskussion einem Kauf des Erdgeschosses (in den weiteren Etagen befinden sich Mietwohnungen) für 180.000 Euro zugestimmt (wir berichteten).

Der Plan: Auf der zur Verfügung stehenden Fläche von 540 Quadratmetern sollen hier künftig Musik-, Elternschule, der Tageselternverein und das Familienzentrum Schwalm-Eder unterkommen. Das Familienzentrum zieht derzeit aus den Räumen in der ehemaligen Asklepios Klinik vorübergehend in die Obertorstraße 5a um.

Als einen "guten Tag für Homberg" bezeichnet Bürgermeister Dr. Nico Ritz auf Nachfrage unserer Zeitung die Entscheidung für den Beschluss zugunsten des Projekts in der Kreisstadt.

Ritz warb seinerzeit im Stadtparlament für den Kauf und betonte: "Wir brauchen dieses Erdgeschoss, um die Innenstadt kontrolliert entwickeln zu können." Schon damals stellte das Stadtoberhaupt jedoch auch klar, dass eine Entwicklung nur mit Fördermitteln möglich sei.

Die gibt’s jetzt vom Bund. Und mit 2,7 Millionen Euro nicht zu knapp. "Bevor wir allerdings Planungsaufträge vergeben, gilt es die Rahmenbedingungen für die Förderung im Detail mit dem Geber (Bund; Anm. d. Red.) zu klären.

"Der Bund sieht hier die Chance an einer Stelle großen Nutzen für die Kommune und das Umland zu erreichen", freut sich Ritz über den Zuspruch aus Berlin. Das Potenzial des Gebäudes sieht Ritz vor allem im rückwärtigen Anbau, der Teil des ehemaligen Coop-Marktes war.

„Hier können wir multifunktionale Nutzung gestalten“, sagt der Bürgermeister. Ob der bestehende Anbau dafür genutzt werden könne, oder ein kompletter Abbruch nötig sei, bleibe im Zuge der Planung abzuwarten, so Ritz.

Der CDU-Abgeordnete Bernd Siebert erklärt dazu: "Ich freue mich sehr, dass das am Marktplatz 15 entstehende Gebäude mit multifunktionaler Nutzung im Rahmen des Programms 'Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur' in Höhe von 2,7 Millionen Euro gefördert wird."

Auch der sozialdemokratische Abgeordnete Dr. Edgar Franke, freute sich über die Entscheidung. "Das Projekt ist ein Meilenstein im Strukturwandel der historischen Altstadt. Die Fördermittel aus dem Haushalt des Bundes helfen dabei", erklärt er.

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