Bürgermeister tagten in Homberg: Sitzung der AG "NORD" des Hessischen Städtetages

+
Führten konstruktive Gespräche im Sitzungssaal des Homberger Rathauses – die Teilnehmer der Arbeitsgmeinschaft „NORD“ des Hessischen Städtetages: (v. li.) Stefan Pinhard (Bürgremeister Schwalmstadt), Frank Börner (Gudensberg), Rüdiger Heß (Frankenberg/Eder), Volker Steinmetz (Felsberg), Dr. Nico Ritz (Homberg), Dr. Jürgen Dieter (Direktor des Hessischen Städtetages), Klaus Friedrich (Korbach), Marcel Pritsch-Rehm (Borken), und Stefan Schwenk (Hünfeld).

Am Mittwoch tagten acht Bürgermeister aus Nord- und Osthessen im Homberger Rathaus. Der Grund war eine Sitzung der Arbeitsgemeinschaft "NORD" des Hessischen Städtetages.

Nicht alle eingeladenen Stadtoberhäupter fanden den Weg ins Homberger Rathaus, dennoch konnte Bürgermeister Dr. Nico Ritz am Mittwoch sieben Amtskollegen – namentlich: Frank Börner (Gudensberg), Marcel Pritsch-Rehm (Borken), Stefan Pinhard (Schwalmstadt), Volker Steinmetz (Felsberg), Rüdiger Heß (Frankenberg/Eder), Stefan Schwenk (Hünfeld) und Klaus Friedrich (Korbach) – im großen Sitzungssaal begrüßen. Der Grund für das Treffen der Bürgermeister aus Nord- und Osthessen war eine Sitzung der Arbeitsgemeinschaft „NORD“ des Hessischen Städtetages. Ebenfalls mit dabei war Dr. Jürgen Dieter, Direktor des Hessischen Städtetages.

Auf der Agenda standen unter anderem die Themen Jobticket, der Kommunale Schutzschirm, Kinderbetreuungskosten oder auch das Spielhallengesetz. Nachdem die Bürgermeister und der Direktor am Morgen und Vormittag die Themen hinter verschlossenen Türen des Rathaussaales diskutierten, luden sie pünktlich zum Mittag ein, um Ergebnisse der Sitzung zu präsentieren. Zentrales Thema war dabei der Kommunale Schutzschirm.

Dr. Jürgen Dieter, Experte für Finanzen, insbesondere den kommunalen Finanzausgleich, erklärte dazu: „Man kann eine durchaus positive Bilanz aus dem Kommunalen Schutzschirm ziehen. Für einige Kommunen mit sehr hohen Altdefiziten waren die Ziele in dieser Zeit jedoch nicht erreichbar.“ Aus diesem Grund sei es nun an der Hessischen Landesregierung ein neues bzw. Anschlussprogramm zur Teilentschuldung dieser Kommunen aufzulegen. Ein „Schutzschirm 2“ müsse her, darin waren sich die Sitzungsteilnehmer einig.

An diesem hätte auch die Stadt Felsberg großes Interesse. „Für unsere Stadt wäre es wichtig, weitere spezifische Unterstützung zum Abbau von Schulden seitens des Landes Hessen zu erhalten“, betonte Felsbergs Bürgermeister Volker Steinmetz. Ob und wann es die geben wird, steht allerdings noch nicht fest. Städtetag-Direktor Dieter dazu: „Wir gehen davon aus, dass sich das Land Hessen in naher Zukunft dazu äußern wird.“

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Land Hessen fördert Kreiselbau an der Homberger Drehscheibe mit 440.000 Euro – Baubeginn für März geplant

1,6 Millionen Euro soll der Kreisel an der Homberger Drehscheibe kosten. Wie Verkehrsminister Tarek Al-Wazir Anfang der Woche bekannt gab, beteiligt sich das Land Hessen …
Land Hessen fördert Kreiselbau an der Homberger Drehscheibe mit 440.000 Euro – Baubeginn für März geplant

Tragisches Jahr mit drei verstorbenen Helfern: Tafel Homberg sucht händeringend neue Fahrer

Derzeit müssen die Fahrer der Tafel Homberg Doppelschichten schieben. Die gemeinnützige Organisation hat es in diesem Jahr hart erwischt. Drei Fahrer sind plötzlich …
Tragisches Jahr mit drei verstorbenen Helfern: Tafel Homberg sucht händeringend neue Fahrer

Diebe hebelten die Terrassentüren auf: Einbrüche in Todenhausen und Welcherod

Am Dienstag waren Einbrecher auf Diebestour in Frielendorf. In Todenhausen hebelten sie die Terrassentür eines Wohnhauses auf und erbeuteten Schmuck. In Welcherod gingen …
Diebe hebelten die Terrassentüren auf: Einbrüche in Todenhausen und Welcherod

Feier in der Homberger Stadthalle: Kreishandwerkerschaft überreicht Meisterbriefe

39 neue Meister im Handwerk konnten am vergangenen Samstag ihre langersehnten Meisterbriefe in der Homberger Stadthalle in Empfang nehmen. Zudem wurden 13 Goldene …
Feier in der Homberger Stadthalle: Kreishandwerkerschaft überreicht Meisterbriefe

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.