Homberger Burgberg-Kerze leuchtet wieder über der Region

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Die vermutlich größte Adventskerze der Region ist jetzt wieder weithin sichtbar.

Homberg. Am Samstag versammelten sich wieder zahlreiche Kinder mit ihren Laternen auf dem Homberger Marktplatz. Als Türmer Dennis Willershausen das Hornsignal gab, marschierten sie in Begleitung ihrer Eltern oder Großeltern in Richtung Burgberg. Markus Döll und Patrick Mucek sowie 29 Junghelfer der THW-Jugend Homberg eskortierten den Laternenzug, der sich wie ein leuchtender Lindwurm durch die Stadt schlängelte.

Jürgen Keller, Hauptmann der Stadtgarde, und ein weiterer Soldat führten den Tross bis hoch auf die Hohenburg. Keuchend quälten sich die kleinen und großen Laternenträger den steilen Weg hinauf, im Kerzenschein sah man jeden Atemzug, der als kleine Wolke in den kalten Himmel stieg. Oben angekommen, musste der Tross erst einmal warten, denn zwei Gardisten mit Hellebarden versperrten den Zugang zum Burgplateau.

Der dreijährige Oliver war einer der Ersten, doch seine Laterne war auf dem Marsch sehr in Mitleidenschaft gezogen worden, Lediglich die kleine Glühlampe leuchtete noch einsam am Ende des Stabes, das Hündchen aus Pappe war unterwegs verlorengegangen. Dann öffnete sich das Tor und die Teilnehmer konnten die restlichen Meter bis zum Turm erklimmen.

Jasmin Vollmer und Benjamin Klinge standen mit ihren THW-Kameraden Spalier und erhellten mit Fackeln das alte Pflaster im Burginnern. „Wir entzünden heute zum 18. Mal die größte Adventskerze in Nordhessen“, sagte Bürgermeister Dr. Nico Ritz in seiner Begrüßung. Er dankte dem THW für die Unterstützung beim Aufbau und für das sichere Geleit auf den Berg sowie der KBG, die die Burgberg-Kerze erfunden habe.

Zusammen mit den Kindern zählte Dr. Ritz den Countdown herunter, bei „Null“ drückten KBG-Vorstand Wolfgang Imberger und er auf einen großen Knopf, dann erstrahlte der Aussichtsturm in rotem Licht und auf seiner Spitze leuchtete eine helle Flamme aus unzähligen kleinen Lämpchen. Viele Besucher gingen ein paar Schritte nach hinten zur Burgmauer, denn von dort aus war die überdimensionale Kerze erst richtig zu erkennen.

Nachdem die Homberger und ihre Gäste das adventliche Wahrzeichen der Stadt ausreichend angeschaut und abfotografiert hatten, feierten sie unterhalb der Burg bei Glühwein und Kinderpunsch den gelungenen Start in die Vorweihnachtszeit.

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