Homberger Frühlingsmarkt zollt dem Wetter Tribut

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Schmuddelweter bei märchenhaftem Frühlingsmarkt in Homberg: Erfolgreiche Frühstücks-Aktion in der Buchhandlung Mönch.

Homberg. Zum Glück sind die Homberger flexibel, denn das geplante Frühstück mitten auf der Westheimer Straße wurde kurzerhand nach drinnen verlegt. Der märchenhafte Frühlingsmarkt, den der neu aufgestellte Stadtmarketingverein auf die Beine gestellt hatte, stand wettertechnisch unter keinem guten Stern. Wind und Regen sorgten nicht unbedingt für Frühlingsgefühle, doch mit wetterfester Kleidung und einem Regenschirm "bewaffnet" zog es die Besucher auf den Homberger Marktplatz. Vorsitzende Heike Ohnstedt und ein gutes Dutzend Helfer machten das Beste aus der Situation und freuten sich umso mehr über die Besucher, die dem Wetter trotzten.

In den Räumen der Buchhandlung Mönch hatten die Organisatoren bereits am Abend zuvor Tische und Bänke aufgestellt, sodass dem gemeinsamen Frühstück nichts im Wege stand. "Um halb elf warteten schon die Ersten vor der Tür", berichtete Mitorganisator Dirk Schaller, "einige brachten selbstgemachte Marmelade mit, andere hatten ein Stück Butter dabei und so mischte sich die Gästeschar automatisch", freute er sich. "Der Pitzkuchen ist prima", schwärmte Herbert Fischer, der mit langjährigen Freunden das Miteinander genoss. "Wir wollten ein schönes Gemeinschaftserlebnis für Homberg schaffen", so das Ziel des Vereins, "bei strahlendem Sonnenschein wäre es sicherlich um einiges größer ausgefallen", waren sich die Verantwortlichen einig.

Zaubersternchen gegen Schmuddelwetter

Gegen Mittag füllte sich auch der Marktplatz allmählich, Stadtadlige Hildegardis und weitere Mitglieder der Stadtführerzunft kümmerten sich um die Besucher und bereicherten mit ihren historischen Gewändern das Antlitz der Stadt. Viele gönnten sich eine heiße Waffel bei Susanne Korell oder ließen sich von Lolita Thies einen leckeren Crêpe mit süßem Aufstrich backen. Die dreijährige Mia hielt das nasskalte Schmuddelwetter jedoch nicht von ihrem Lieblingseis ab, Erdbeer-Vanille mit Zaubersternchen.

Bei den Aktivitäten rund um den verkaufsoffenen Sonntag hatte der Stadtmarketingverein versucht, alle mit einzubeziehen, so reichte die Einkaufsmeile vom Möbel-Dickhaut bis zum Efze-Center. "Wir wollen in diesem Jahr verstärkt das Thema Märchen aufgreifen", erklärte Simone Bressan vom Vorstand des Stadtmarketings, so soll es beispielsweise in vielen Geschäften eine Märchenecke geben. Auch das wiederbelebte Stadtfest, die Sterntaler-Nacht, das Weinfest, der Herbstmarkt und der Clobesmarkt sollen märchenhaft werden, darüber hinaus planen die engagierten Homberger vier Abendmärkte im Sommer, bei dem es unter anderem auch Live-Musik geben wird.

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