Hier spukt es gewaltig! Am Homberger Halloween-Haus von Familie Hampel ist Grusel garantiert

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Grusel, aber keinen Horror haben sich Nicole und Frank Hampel vom Halloween-Haus Homberg auf die Fahnen geschrieben.
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In der Ziegenhainer Straße in Homberg zieht ein Gebäude alle Blicke auf sich: Familie Hampel wohnt im Halloween-Haus. Allein der Vorgarten ist ein Hingucker – er gleicht dem der berühmten Addams Family.

Homberg. Sie sorgen dafür, dass das Tempolimit in der Ziegenhainer Straße zumindest temporär am Ortsausgang bzw. -eingang eingehalten wird. Nicole und Frank Hampel bewohnen hier mit ihren drei Kindern Mara, Nils und Luca die Doppelhaushälfte mit der Nummer 36b – und die sticht ins Auge. Seit drei Jahren ist das Heim der Hampels nämlich auch als das Homberger Halloween-Haus bekannt und sorgt für neugierige Blicke.

Die sind ausdrücklich erwünscht, wie Nicole und Frank Hampel betonen: „Es ist schon auffällig, dass Autos sehr viel langsamer hier am Haus vorbeifahren, sobald wir angefangen haben für Halloween aufzubauen. Die Leute sollen jedoch nicht nur vorbeifahren, sondern bitte bis zur Haustür kommen und sich alles anschauen.“

Noch bis 7. November gleicht der Vorgarten der Hampels dem der berühmten Addams Family. Das Empfangskomitee hat es in sich: Neben Grabsteinen und jeder Menge Spinnweben werden die Besucher von einer riesigen Spinne begrüßt, die oben auf dem Carport thront. „Das ist die ‘Dicke Berta’. Unsere Spinnen haben alle Namen“, sagt Familienvater Frank. Für die Fertigstellung der Größten in der Familie habe der Hobbybastler gut zwei Monate gebraucht. „Sie ist mit fluoreszierender Farbe bestrichen und leuchtet im Dunkeln“, fügt der 45-Jährige an.

Zombies, Spinnen, Wolfsgeheul und mehr

Ein Besuch der Borkener Halloween-Nacht habe vor drei Jahren das Grusel-Fieber bei den Hombergern ausgelöst. Angefangen habe alles mit einer kleinen Spinne aus Pappmaché. „Jedes Jahr ist dann immer mehr dazugekommen. Dabei ist fast alles selbst gebaut und gebastelt. Wir wollen uns damit von diesem Supermarkt-Plastik-Kitsch abheben“, macht Frank Hampel deutlich. So werden aus alten Gartenschläuchen Skelettrippen oder aus Wollknäulen übergroße Spinnennetze.

„Die Ideen gehen nicht aus“, sagt der Bastler und verspricht, für die kommenden Jahre noch einiges in petto zu haben. „In diesem Jahr haben wir unter anderem eine Zombiekiste, die sich bewegt und einen Sarg, der sich wie von Geisterhand öffnet. Unterstützt wird alles von der richtigen Beleuchtung, einer Nebelmaschine sowie Geister- und Wolfsgeheul, das aus den Hecken zu hören ist“, verraten die Halloween-Fans.

Wichtig sei den beiden jedoch, dass der Gruselspaß nicht in Horror abdrifte. „Ich bin Tagesmutter und betreue Kinder hier bei uns zu Hause. Deshalb achten wir darauf, dass alles nicht zu realistisch wirkt. Wir möchten hauptsächlich Kindern damit eine Freude bereiten und sie nicht verschrecken“, betont Nicole Hampel. Bisher habe es auch noch keine Beschwerden gegeben – im Gegenteil: „Das Feedback der Leute war durchweg positiv und ist auch ein stückweit Antrieb, diesen Aufwand jedes Jahr aufs Neue zu betreiben“, erzählt die 42-jährige Tagesmutter.

Spendenkürbis zugunsten der Stellbergschule

Gemeinsam mit ihrem Mann wird sie am Halloween-Abend Besucher vor dem Haus empfangen – selbstverständlich verkleidet. Die Besichtigung des Halloween-Hauses der Hampels ist kostenlos. „Wir wollen natürlich kein Geld dafür haben. Wer allerdings möchte, kann unseren Spendenkürbis füttern. Das Geld spenden wir anschließend an die Stellbergschule hier in Homberg“, so der 45-Jährige. Die Bastel-Künste der Hampels sind zudem auf dem Homberger Nachtmarkt „Halloween Spezial“ zu bestaunen. Mehr zum Halloween-Haus gibt es auf Facebook.

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