Interkultureller Sporttag an der Erich-Kästner-Schule in Homberg

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Auf dem Schulplan der 5. und 6. Klassen der Erich-Kästner-Schulen stand vor Kurzem "Interkultureller Sporttag".

Die Schüler der 5. und 6. Klassen der Haupt- und Realschule Homberg ließen sich in verschiedenen spielerischen und sportlichen Stationen die Länder und Kulturen ihrer ausländischen Mitschüler vorstellen.

Von VANESSA VON LENGERKEN

Homberg. „Willkommen zu den Sportspielen 5. und 6. Klasse“ steht auf dem Plakat an der Turnhalle der Erich-Kästner-Schule. Dieser Satz steht dort auf Deutsch und auch noch in vielen anderen Sprachen. Denn die Homberger Haupt- und Realschule besuchen neben deutschen Kindern auch zahlreiche Kinder aus dem Irak, Syrien, Afghanistan, Polen und vielen anderen Ländern. Letztere organisierten mit Hilfe ihrer Lehrer einen interkulturellen Sporttag.

Stephanie Kaczmarzyk (re.), Organisatorin und Sportlehrerin an der EKS

„Wir wollen das die Neuen in unserem Land auch mal im Mittelpunkt stehen“, so Stephanie Kaczmarzyk, Organisatorin und Sportlehrerin an der EKS. Gemeinsam mit den Schülern entwickelte sie verschiedene Stationen. Dort lernten die Schüler der 5. und 6. Klasse die Länder und Kulturen ihrer ausländischen Mitschüler kennen.

Zuerst wartete ein Foto-Quiz auf die jungen Schüler. Unter jedem der Länder war eine Vielzahl an Fotos angepinnt. Nun galt es, sich die Zugehörigkeit zu merken, denn im nächsten Schritt wurden die Fotos durcheinander geworfen und mussten neu sortiert werden. Die jeweiligen Sportlehrer halfen mit kleinen Tipps und Tricks beim Lösen.

Im Nebenraum fand ein Mini-Sprachkurs statt: ‘Hallo’, ‘Wie geht’s’ und ‘Ich liebe dich’ wurden auf arabisch geübt. In der Gruppe fanden die 5. und 6. Klässler mehr Mut, die unbekannten Zeichen nachzusprechen.

An spielerischen Stationen lernten die Schüler die fremden Länder ihrer Mitschüler kennen.

Spielerisch und ein wenig sportlich wurde es dann in der Turnhalle – in jedem der Hallenteile wurde ein Kinderspiel aus einem fremden Land vorgestellt. Von den benötigten Hilfsmitteln, über den Ablauf bis hin zu den Spielregeln erklärten die Schüler ihren Mitschülern ihre Kindheitsspiele auf eigens gestalteten Plakaten. Danach wurden sie auch direkt ausprobiert.

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