40 Jahre im Einsatz: Brandschutz-Ehrenzeichen für Feuerwehrmänner

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Acht Homberger Feuerwehrmänner erhielten kürzlich das goldene Brandschutzehrenzeichen für 40 Jahre ehrenamtlichen Feuerwehrdienst in der Kreisstadt.

Homberg. In einer kleinen Feierstunde zeichnete Landrat Winfried Becker vor Kurzem acht Homberger Feuerwehrmänner mit dem Goldenen Brandschutzehrenzeichen für ihr langjähriges Engagement in den Stadtteilfeuerwehren der Kreisstadt aus. "Feuerwehr ist nichts, was automatisch funktioniert. Es ist daher umso wichtiger, dass den Menschen immer wieder klar gemacht wird, dass der Dienst in den Feuerwehren des Schwalm-Eder-Kreises von Freiwilligen geleistet wird", erklärte der Landrat. Feuerwehrmänner, die 40 Jahre kontinuierlich Feuerwehrdienst geleistet haben, hätten in der Tat etwas Besonderes geleistet. "Feuerwehr hebt sich von anderem ehrenamtlichen Engagement ab", betonte Becker. Neue Mitglieder zu gewinnen sei für die Einsatzabteilungen eine der größten Herausforderungen. Für die Politik gelte es, die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen. Ziel sei zwar der Erhalt jeder einzelnen Feuerwehr, doch das Denken der Menschen habe sich verändert. "Früher war Feuerwehr auf den Dörfern selbstverständlich, heute müssen wir aktiv werben", sagte Becker. Doch: Angesichts der mehr als 5.000 aktiven Feuerwehrleute im Schwalm-Eder-Kreis zeigte sich der Landrat trotzdem verhalten optimistisch: "Sicherlich werden wir weniger Feuerwehrangehörige haben, aber immer noch genügend. Die Menschen in unserem Landkreis können sich insgesamt auf ihre Feuerwehren verlassen."

Auch Hombergs Bürgermeister Dr. Nico Ritz bedankte sich bei den Brandschützern und würdigte den Einsatz der acht Ausgezeichneten für die Feuerwehr Homberg. "Entscheidend ist es, Momente zu finden, so ein Engagement zu würdigen. Sie sind länger in der Feuerwehr als ich auf der Welt", sagte das Stadtoberhaupt schmunzelnd. Erstmals nahm Torsten Hertel in seiner Funktion als Kreisbrandinspektor an der Verleihung der Goldenen Brandschutzehrenzeichen teil. Der Wandel der vergangenen Jahrzehnte sei wohl der weitreichendste in der Geschichte der Feuerwehren gewesen: "Was früher Science-Fiction war, ist heute bereits Realität. Wer weiß, wo wir in zehn Jahren stehen", sagte Hertel. Bei allem technischen Fortschritt steht auch für Torsten Hertel nach wie vor der Mensch im Mittelpunkt: "Auch wenn es nicht immer passt, man steht trotzdem auf, um anderen zu helfen."

Das Goldene Brandschutzehrenzeichen am Bande haben Reinhard Wolf (Caßdorf),Ernst Matys (Hombergshausen),Karl-Heinz Berg, Heinz Hassenpflug,Georg Ide, Karl Ide, Walter Keim (alle Rodemann) undBerthold Preßler (Welferode) erhalten.

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