Löschnachwuchs im Einsatz: Kinder- und Jugendfeuerwehren zeigen ihr Können in Mühlhausen

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Schon bei den Allerjüngsten funktioniert der Teamgeist: Wenn jeder mithilft klappt der Löschangriff.

Ob löschen, retten oder knoten: Die Kinder- und Jugendfeuerwehren bewiesen in Mühlhausen, wie engagiert sie für den Brandschutz sind.

Homberg-Mühlhausen. Bei der Eröffnung der „Drei-Fallklappen-Tournee“ in Mühlhausen ging es für den Feuerwehrnachwuchs im wahrsten Sinne des Wortes drunter und drüber. Neun Mannschaften, vier in Gruppen- und fünf in Staffelstärke, gingen am Sonntag an den Start.

Auf dem Programm standen im Teil A des Bundeswettkampfes ein simulierter Löschangriff. In Windeseile kuppelten die angehenden Brandschützer die Saugschläuche zusammen und schlossen sie an die Pumpe an, der Angriffstrupp überwand das Leiterhindernis und forderte kurze Zeit später „Wasser, marsch!“. Nachdem das vermeintliche Feuer gelöscht war, stand die nächste Herausforderung auf dem Plan: Knoten. Mastwurf, Zimmermannstich, Kreuzknoten und Schotenstich galt es möglichst schnell, aber vor allem korrekt zu binden.

Am Ende bewerteten die Schiedsrichter sowohl den technischen Gesamtablauf als auch das Verhalten der einzelnen Gruppenmitglieder. Im Teil B war Kondition und Geschick gefragt, bei einem 400-Meter-Staffel-Lauf mussten die Jugendlichen unter anderem Zielwerfen mit der Wurfleine, eine Schlauch aufrollen und über einen Balken balancieren, bevor die Zeit gestoppt wurde.

Bildergalerie: Kinder- und Jugendfeuerwehren zeigen ihr Können in Mühlhausen

 © Köster
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Neben den Mannschaftswettbewerben konnten die Jugendlichen an diesem Tag auch die Jugendflamme der Stufe 2 erwerben, dazu waren im ganzen Ort mehrere Stationen aufgebaut. So standen beispielsweise die Absicherung einer Unfallstelle, Gerätekunde am Einsatzfahrzeug und Erste Hilfe auf dem Programm. Die Mädchen-Staffel aus Niederurff war besonders fürsorglich, bei der Behandlung von „Unfallopfer“ Annika Zimprich wurden nicht nur deren offene Wunden versorgt, Staffelführerin Nadja Stamm redete beruhigend auf sie ein und ihre Kameradin sorgte unterdessen für Sonnenschutz.

Neben den Jugendfeuerwehren waren auch die Allerjüngsten unterwegs, etwa die „Löschdrachen“ aus Mühlhausen, die „kleinen Grisus“ aus Dickershausen oder die „Löschlöwen“ aus Sondheim. Mit viel Spaß und Teamgeist bauten sie ein Kunstwerk aus Schläuchen, Kupplungsstücken und Strahlrohren, zeigten großes Geschick beim Zielen mit dem Wasserstrahl oder marschierten mit der Leiter über einen Slalom-Parcours. Der Tag in Mühlhausen hat gezeigt, wie engagiert der Nachwuchs an den lebenswichtigen Brandschutz herangeführt wird.

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