Das Beste aus vier Jahrzehnten: Kleine Bühne Schwalm-Eder feierte 40-jähriges Bestehen 

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Eingespielte Truppe mit Truthahn „Malte“: (v.li.) Reinhard Ganß, Elke Meckbach, Almuth Karger, Dorothea Kniege, Iris Damen und Margot Oetken gaben Einblick in die Aktivitäten hinter den Kulissen.
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Am vergangenen Wochenende feierte die Kleine Bühne Schwalm-Eder ihr 40-jähriges Bestehen in der Homberger Stadthalle. Höhepunkt war ein Aktionstag am Samstag, unter anderem mit zahlreichen Kostümen und Requisiten. 

Homberg. Seit 40 Jahren begeistert die Kleine Bühne Schwalm-Eder mit immer neuen Stücken. Anlässlich ihres Geburtstages gab sie in der Homberger Stadthalle einen kleinen Über- und interessanten Einblick in ihre Aktivitäten. „Wir haben knapp hundert Mitglieder, davon 40 Aktive, einschließlich der Kinder- und Jugendgruppe“, bezifferte Almuth Karger den derzeitigen Stand.

„Für die jeweiligen Aufführungen bedarf es nicht nur der Schauspieler auf der Bühne“, so die Vorsitzende weiter, im Vorfeld und hinter den Kulissen seien immer eine Vielzahl an Helfern aktiv. Mit eindrucksvollen Kulissen, phantastischen Kostümen und moderner Technik sorgen die Multitalente immer wieder für eine tolle Theateratmosphäre.

Vergangenen Samstag stellten sie einiges davon vor. Schätzungsweise 300 Kostüme und Requisiten, die größtenteils selbst hergestellt worden sind, umfasst der Fundus. In einer kleinen Ausstellung hatten Elke Meckbach, Iris Damen und Margot Oetken die schönsten davon in einer Werkschau arrangiert.

„In diesem Kamel steckten zwei Menschen und auf seinem Rücken konnte sogar noch ein Schauspieler sitzen“, erinnerte sich Damen an die Aufführung von „Kalif Storch“ vor zwei Jahren. „Mir liegen vor allem die Tierkostüme“, schwärmte Hobbyschneiderin Meckbach – unter anderem von der Raupe aus „Alice im Wunderland“, die sie aus einem alten Schlafsack gezaubert hatte.

Roman Fröde und Reinhard Ganß demonstrierten unterdessen die Show-Effekte, die sie mit moderner Technik produzieren können. So zogen mal Nebelschwaden über die Bühne oder es schneite mitten in der Halle. Dazu spielten sie passendes Licht und die dazugehörigen Geräusche ein.

Bevor die Schauspieler ins Rampenlicht springen, müssen sie erst einmal in die Maske – im Foyer der Stadthalle hatte Margot Oetken einen Schminktisch aufgestellt, an dem die Mimen ihr entsprechendes Make-up erhielten. „Fische, Clowns oder die grüne Hexe aus ‘Der Zauberer von Oz’ sind immer besondere Herausforderungen für mich“, erklärte sie.

Für die besondere Geburtstags-Aufführung am Samstagabend toupierte sie die Haare von Luisa Otteni nach oben – gemeinsam mit ihren Mitstreiterinnen sollte die 18-Jährige in eleganter Abendgarderobe nämlich die Ehrengäste zu deren Plätze geleiten.

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