Mit 120 km/h unterwegs: Polizei stoppt 33-jährigen Frielendorfer auf Mofa-Roller

Satte 96 km/h zu schnell fuhr ein 33-jähriger Mann aus Frielendorf am gestrigen Montag. Der Mann wurde mit seinem Mofa-Roller von der Polizei angehalten, weil er mit knapp 120 km/h unterwegs war.

Homberg. Ein weißer Piaggio-Roller, der von einem 33-jährigen Frielendorfer gefahren wurde, fiel einer Polizeistreife am Montagmorgen aufgrund seiner hohen Geschwindigkeit auf. Der Roller wurde von der Polizeistreife auf dem Verbindungsweg Ludwig-Erhard-Anlage zur Schlagmühle im Homberger Industriegebiet angehalten.

Da die Angaben des Rollerfahrers bezüglich der möglichen Höchstgeschwindigkeit seines Fahrzeugs laut Polizei nicht glaubhaft waren, wurde eine Überprüfung des Rollers auf einem geeichten Rollenprüfstand angeordnet und direkt vor Ort durchgeführt. Die Überprüfung auf dem Prüfstand ergab eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 120 km/h.

Da es sich um eine Mofa-Roller handelte, darf dieser jedoch nicht schneller als 25 km/h sein. Nach dem Abzug einer 20-prozentigen Toleranz, ergibt dies eine vorwerfbare Geschwindigkeit von 96 km/h. Ebenso ist für das Führen des Rollers mit der gemessenen Geschwindigkeit eine Fahrerlaubnis der Klasse A1 erforderlich, die der 33-Jährige nach Angaben der Polizei nicht besitzt.

Die Polizisten schraubten das Versicherungskennzeichen ab und kassierten zudem die Fahrzeugschlüssel ein. Der 33-Jährigen durfte den Roller dann noch an seine Arbeitsstelle schieben. Jetzt erwartet ihn laut Polizei ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Rubriklistenbild: © Arno Bachert - Fotolia

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Ein schwarzes Jahr: Friseur-Innung Schwalm-Eder zieht Zwischenbilanz für 2020

Als "eines der schwärzesten Jahre" für das Friseurhandwerk bezeichnet Obermeister Carsten Ciemer das Jahr 2020. Trotzdem blicken die Innungsmitglieder zuversichtlich in …
Ein schwarzes Jahr: Friseur-Innung Schwalm-Eder zieht Zwischenbilanz für 2020

Große Tat auf kleinem Rad: Michel Descombes tritt für krebskranke Kinder in die Pedale

Michel Descombes trotzt auf seiner „Tour der Hoffnung“ Corona. Er sammelt für krebskranke Kinder und machte am Donnerstag Halt in Homberg.
Große Tat auf kleinem Rad: Michel Descombes tritt für krebskranke Kinder in die Pedale

Gudensberg: Zwei Radlader im Wert von 110.000 Euro von Firmengelände gestohlen

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurden zwei Radlader im Gesamtwert von 110.000 Euro von einem Firmengelände im Gudensberger Bahnwiesenweg gestohlen.
Gudensberg: Zwei Radlader im Wert von 110.000 Euro von Firmengelände gestohlen

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.