Imkerei AG der Berlin-Tiergarten-Schule Remsfeld arbeitete ein Jahr mit Bienen

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Das leckere Ergebnis ihrer Arbeit über ein Schuljahr: Die Schüler der Imkerei AG schleuderten zusammen mit Erika Geiseler (li.) Honig zum Abschluss.

Ein Jahr lang lernten Schüler der Berlin-Tiergarten-Schule Remsfeld in der Imkerei AG alles Wissenswerte rund um die Biene und den Honig.

Knüllwald-Remsfeld. Ein Schuljahr lang haben sich acht Schüler aus den Klassen drei und vier der Berlin-Tiergarten-Schule Remsfeld den summenden Honigproduzenten gewidmet. In der Imkerei AG lernten sie, wie fleißig Bienen arbeiten und was sie benötigen, um den süßen Nektar herzustellen.

Auf dem Lehrplan standen unter anderem theoretisches Wissen und der praktische Bau von Bruthilfen für Solitärbienen. Informatives gab es über die für Bienen so wichtigen Blühpflanzen in der Umgebung der Schule und des Lebendigen Bienenmuseums in Niederbeisheim. „Die Schule hat eine Vereinbarung getroffen, die es Schülern zweimal im Monat ermöglicht für praktische Arbeiten in das Bienenmuseum gehen zu können“, sagt Lehrer Dieter Goldmann.

Hier konnte die Imkerei AG sehen, wie ein Bienenstock ausgestattet ist und auch selbst Hand anlegen. „Es wurden Rähmchen gebaut, mit Waben verschweißt und in die Bienenstöcke eingebracht. Am Anfang trugen die Schüler noch Oberkörper- und Kopfschutz. Als sie aber merkten, dass die Bienen sehr friedliche Tiere sind, haben beide Seiten Vertrauen gewonnen und so wurde die Arbeit an den Bienenstöcken schließlich ohne Schutz weitergeführt“, erzählt Goldmann.

Unter fachlicher Anleitung von Erika Geiseler (Lebendiges Bienenmuseum) betreuten die Nachwuchs-Imker ihr eigenes Bienenvolk in einem Schaukasten. Am Ende des „Bienenjahres“ konnten dann alle Schüler auch ihren „Lohn“ in Form von Honig im Bienenmuseum schleudern und stolz mit nach Hause nehmen.

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