Knüllwald entdecken: Jede Menge Wanderrouten und Kultur

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Thront hoch über den Dächern Wallensteins: Die Burgruine ist ein beliebtes Ausflugsziel.

Knüllwald hat für Touristen und auch Einheimische einiges zu bieten: Zahlreiche Wander- und Kulturangebote locken in die Gemeinde.

Knüllwald. Warum in die Ferne schweifen, wenn es vor der Haustür so viel zu entdecken gibt? In der Gemeinde Knüllwald gibt es einige nette Fleckchen, die nicht nur Touristen, sondern auch Einheimische einmal erkundet haben sollten. Am besten geht das bei einer Wanderung. Der Frühling steht kurz bevor und schon bald blüht die heimische Natur wieder farbenfroh.

Ein echtes Wander-Highlight ist der Lochbachpfad. Die 8,5 Kilometer lange Strecke trägt das Siegel „Premiumweg“. Startpunkt ist in Wallenstein. Von dort führt die Route direkt in die Lochbachklamm, eine teils schroffe Schlucht mit Sturzquellen.

Der Weg durch die Lochbachklamm führt über zahlreiche Holzbrücken – Ruhebänke laden zum Verweilen ein. Angekommen im freien Feld bei Hülsa geht es weiter durch Magerwiesen. Hier erwartet die Wanderer ein einmaliger Blick über den Knüll mit dem Knüllköpfchen und dem Eisenberg.

Weiter führt Lochbachpfad zur Ferdinand Kersting Hütte mit Blick in das idyllische Rinnetal bis hin zum Kellerwald. Nächster markanter Punkt auf der Wanderroute ist die Kankowski Hütte. Hier besteht die Möglichkeit, einen lohnenswerten Abstecher in den Wildpark Knüll zu machen. Über das Ebigköpfchen geht’s schließlich zurück zum Ausgangspunkt.

Für alle, die es etwas extremer mögen, bietet der Tourismusservice Rotkäppchenland „Wanderspaß für Nachtaktive“. Von 22 Uhr bis 5 Uhr werden die Wanderer auf einer rund 20 Kilometer langen Route geführt.

Startpunkt ist das Knüllköpfchen. Von dort aus geht es unter anderem in den Wildpark Knüll und durch die Lochbachklamm, bis die Wanderer schließlich am Ziel, der Burgruine Wallenstein, ankommen. Hier gibt’s dann ein ausgiebiges Frühstück.

Interessierte Nachtschwärmer müssen sich allerdings noch etwas gedulden – die nächsten Wandertermine sind erst im Juni und Juli.

Die Burgruine Wallenstein hingegen kann zu jeder Jahreszeit besichtigt werden. Mitten im Knüllwald, auf einem Sporn unterhalb des Berges Babloh, liegt die Burgruine. Heute bildet sie die Kulisse für urige Campingabenteuer: Zelten in der Burg oder im Burghof, Baden im Naturschwimmbad und Angeln im Burgteich sind hier möglich.

Unterhalb der Burg gibt es einen Campingplatz, der auch Dauercampern offen steht. Das Restaurant bietet frische, regionale Küche und kulturelle Veranstaltungen (siehe EXTRA-INFO).

Weitere Informationen zu geführten Wanderungen und Routen gibt es auf www.knuelltouristik.de oder www.rotkaeppchenland.nordhessen.

EXTRA-INFO

Kultur rund um die Burgruine Wallenstein

• „Schlemmen und Show mit Lilli“ am Donnerstag, 20. April, und Freitag, 21. April. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr im Restaurant „Strandbad No. 1“ in Wallenstein.

• „Gefährlicher wandern mit den Brüdern Grimm“ am Donnerstag, 11. Mai. Mit Wilhelm und Jacob Grimm (die beiden Schauspieler Stefan Becker und Carlo Ghirardelli) unterwegs auf ihren schönsten, seltsamsten und abgründigsten Märchenpfaden. Beginn ist um 19 Uhr im Restaurant „Strandbad No. 1“.

• „Sistergold“ (vier Saxophonistinnen) mit ihrem Programm „Saxesse“ am Mittwoch, 17. Mai. Beginn ist um 20 Uhr an der Burgruine Wallenstein.

Karten im Vorverkauf und weitere Informationen gibt es unter Tel. 05686-395.

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