Kreis erteilt Ausnahmegenehmigungen für Gesellschaftsjagden

Jagen ist auch während der Corona-Pandemie möglich: Jagdleiter können für Gesellschaftsjagden eine Ausnahmegenehmigung beim Schwalm-Eder-Kreis beantragen.
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Jagen ist auch während der Corona-Pandemie möglich: Jagdleiter können für Gesellschaftsjagden eine Ausnahmegenehmigung beim Schwalm-Eder-Kreis beantragen.

Gesellschaftsjagden können im Rahmen der geltenden Corona-Regeln durchgeführt werden, wenn diese auf Einzelantrag beim Schwalm-Eder-Kreis genehmigt wurden. Dies gab der Kreis heute bekannt.

Schwalm-Eder. Gesellschaftsjagden können im Rahmen der geltenden Corona-Regeln durchgeführt werden, wenn diese auf Einzelantrag beim Schwalm-Eder-Kreis genehmigt wurden. Dies gab der Kreis am Mittwoch bekannt.

„Jagd ist systemrelevant und Gesellschaftsjagden sind wichtig zur Regulierung der Wildbestände, zum Schutz vor der Afrikanische Schweinepest ASP) und zur Vermeidung von Wildschäden in Land- und Forstwirtschaft.“, begründete Vize-Landrat Jürgen Kaufmann und zuständiger Dezernent für Jagd- und Fischereiwesen die Entscheidung, Jagden im Schwalm-Eder-Kreis auf Antrag zuzulassen.

Hier ist ein „besonderes öffentliches Interesse“ nach der aktuell gültigen Corona-Kontakt und Betriebsverschränkungsverordnung CoKoBeV) des Landes gegeben und die Jagden sind, bei Einhaltung der entsprechenden Hygieneregeln, auf Antrag zu genehmigen.

Bei der Planung und Durchführung solcher Jagden ist - neben den grundsätzlich einzuhaltenden organisatorischen Maßnahmen und Sicherheitsvorkehrungen - wichtigster Grundsatz die Reduzierung von Kontakten aller an der Jagd teilnehmenden Personen, die Einhaltung eines Hygienekonzepts und die lückenlose Nachverfolgbarkeit von Kontakten aller Jagdbeteiligten.

Weiterhin ist eine Teilnahme an der Jagd nur bei symptomfreiem Gesundheitszustand möglich. Am Jagdtag gelten grundsätzlich die allgemeingültigen Abstands- und Hygienevorschriften. Kontakte von den Teilnehmenden untereinander sind soweit wie möglich zu reduzieren. An allen Treff- und Sammelpunkten, Organisationspunkten sowie beim Einweisen wird eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen. Auf eine gemeinsame Begrüßung und Jagdansprache wird verzichtet. Speisen und Getränke werden zu keinem Zeitpunkt der Veranstaltung abgegeben. Zudem findet kein geselliges Beisammensein im Anschluss an die Jagd statt. Für die Einhaltung der Regelungen aufgrund der Corona-Pandemie trägt die Jagdleiterin oder der Jagdleiter die Verantwortung.

Der Antrag auf Erteilung einer Genehmigung für Bewegungs-, Drück- und Gesellschaftsjagden kann auf der Internetseite des Schwalm-Eder-Kreis heruntergeladen werden. Der Antrag ist auf den „Corona-Themen“-Seiten unter Downloads eingestellt.

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