Absolute Vertrauenssache: Kreis stellt neue Büroleiterin Kirsten Kühnemund und Stellvertreterin Sabine Baumunk vor

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Sie hält die Fäden in der Kreisverwaltung in der Hand und ist Schnittstelle zwischen Landrat und den einzelnen Fachbereichen: Büroleiterin Kirsten Kühnemund hat alle Hände voll zu tun.

Nach gut 100 Tagen im neuen Job, hat Landrat Winfried Becker die neu Büroleitung in der Kreisverwaltung vorgestellt. Kirsten Kühnemund hält seit Juni die Fäden in der Hand – neue Stellvertreterin ist Sabine Baumunk.

Schwalm-Eder. Bei der Vorstellung ihrer Aufgabengebiete kann einem schon leicht schwindelig werden: Kirsten Kühnemund ist seit gut 100 Tagen die neue Büroleiterin in der Kreisverwaltung Schwalm-Eder und hat in ihrer neuen Position alle Hände voll zu tun. Anfang Juni löste sie Michael Schneider ab, der sich in den Ruhestand verabschiedete. Wohlwissend, was auf sie zukommt, denn die Juristin hatte den Posten bereits vorher stellvertretend bekleidet.

Seit diesem Sommer lastet die volle Verantwortung allerdings auf den Schultern der 50-Jährigen, die nicht lange überlegt habe, als ihr die Stelle angeboten wurde. „Nach 15 Jahren im Personalwesen, konnte ich jede Menge Erfahrungen, vor allem im Umgang mit den Mitarbeitern sammeln. Dazu kann ich jetzt wieder mehr juristisch arbeiten“, so die Büroleiterin zu den Beweggründen. Ihr zur Seite steht Sabine Baumunk, die als neue Stellverteterin vorgestellt wurde.

Wie wichtig und umfangreich das Aufgabenfeld der Büroleitung ist, stellte auch Landrat Winfried Becker bei der Vorstellung in der vergangenen Woche heraus: „Man braucht sehr viel Erfahrung, um diese Stelle ausfüllen zu können, die hat Kirsten Kühnemund allemal“, attestierte Becker und fügte hinzu: „Grundlage für eine gute Zusammenarbeit zwischen Büroleitung und Landrat ist Vertrauen“, das in diesem Fall bei Kühnemund und Baumunk absolut gegeben sei.

Unterstützt die Büroleitung und ist zudem für das Controlling zuständig: Stellvertreterin Sabine Baumunk.

Die Leitung sei das Bindeglied zwischen den Fachbereichen und dem Landrat sowie dem Ersten Kreisbeigeordneten Jürgen Kaufmann. Sie delegiere nicht nur, sondern habe auch selbst vielfältige Aufgaben abzuarbeiten.

„Dabei kommen der Leitung auch Sonderaufgaben zu, wie etwa die Koordination der Unterbringung während der Flüchtlingswelle im Jahr 2015“, erklärte der Landrat. Und auch Beteiligungen des Kreises, wie etwa an der Kreissparkasse oder der EAM, fielen in den Aufgabenbereich der Büroleitung, betonte der Landrat. „Man muss die Fäden in der Hand behalten und vorangehen“, so Kühnemund selbstbewusst.

Dabei möchte die Juristin nicht nur den Ist-Zustand verwalten, sondern auch den Blick in die Zukunft richten. Wichtige Aufgaben, wie die Digitalisierung stünden auf ihrer To-Do-Liste. Generell solle die Kreisverwaltung aber auch greifbarer für die Bürger werden. „Viele haben keine Vorstellung, was in der Kreisverwaltung geschieht und auch welche Jobmöglichkeiten es bei uns gibt“, erklärte die 50-Jährige. Hier müsse man künftig transparenter werden und auch Marketingstrategien entwickeln.

„Wir müssen überlegen, wo wir mit Blick auf die Entwicklung im Kreis in etwa zehn Jahren stehen wollen. Und deshalb müssen wir uns als Verwaltung stärker ins Bild setzen“, machte Kühnemund deutlich.

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