Kulturring: Christine Beutelhoff gibt nach 27 Jahren Vorsitz ab

Homberger Kulturring

Nach 27 Jahren ist Schluss: Christine Beutelhoff ist nicht mehr Vorsitzende des Homberger Kulturrings. Ihr Nachfolger ist in Homberg bestens bekannt.

Homberg. Der Homberger Kulturring ist ihr "Baby". Christine Beutelhoff hat den Verein vor 27 Jahren gegründet und ist seitdem auch dessen Vorsitzende. Nach fast drei Dekaden ist jetzt jedoch Schluss.

"Ich wollte eigentlich schon nach 25 Jahren aufhören. Das Jubiläum des Kulturrings wäre ein schöner Abschluss gewesen – es hat sich jedoch damals leider kein Nachfolger gefunden", erklärt Beutelhoff im Gespräch mit unserer Zeitung.

Knapp zwei Jahre später kann Beutelhoff nun den verdienten "Ehrenamts-Ruhestand" antreten. Denn: Der Kulturring hat seit der Jahreshauptversammlung in der vergangenen Woche einen neuen Vorsitzenden.

Und der ist in Homberg kein unbeschriebenes Blatt. Bürgermeister Dr. Nico Ritz leitet ab sofort für die kommenden zwei Jahre die Geschicke des Vereins. Das Votum sei einstimmig zugunsten Ritz’ ausgefallen, so Beutelhoff.

Mit der Wahl ihres Nachfolgers zeigt sich die pensionierte Lehrerin sehr zufrieden. "Nico Ritz hat in Sachen Kultur schon als Bürgermeister viel bewegt. Vor allem bei der Planung für das Programm im Reformationsjubiläumsjahr hat er sich ins Zeug gelegt", betont Beutelhoff.

So sei unter anderem das Theaterstück "Play Luther" auf seine Initiative nach Homberg geholt worden. "Er ist der Richtige für den Kulturring", ist die ehemalige Vorsitzende überzeugt.

Und auch der neue Vorsitzende freut sich auf die Arbeit im Kulturring. "Ich bin kulturaffin und freue mich, meinen Beitrag in diesem sehr gut aufgestellten Verein leisten zu können", erklärt Nico Ritz auf Nachfrage von lokalo24. Das hohe kulturelle Niveau solle natürlich gehalten werden, dennoch könne er sich auch die eine oder andere Neuerung vorstellen.

Eine wichtige Aufgabe, die Ritz angehen müsse, sei laut Beutelhoff die Mitgliederwerbung. "Wir haben ein Nachwuchsproblem", sagt Beutelhoff.

Sie selbst wolle dem Kulturring auch nach dem Ausscheiden aus dem Vorstand erhalten bleiben. "Nach so vielen Jahren ist es aber an der Zeit, sich aus dem Tagesgeschäft zurückzuziehen," betont die Kulturring-Gründerin.

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