Kunst und Workshops: Projekt „DAsein“ startet am 10. August in Homberg

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Gestalten und Organisieren die Projektwochen: (v. li.) Christine und Bernd Förster, Barbara Beer, Erhard Scherpf, Stephan Küster, André Grabczynski, Iris Kramer und Dietlind Henss.

Rund um das Thema „Leben und Tod“ dreht sich das Projekt "DaSein", das Künstler aus dem Raum Homberg entwickelt haben. Start ist am Freitag, 10. August, in der Kreisstadt.  

Homberg. Steinmetz und Steinbildhauer Bernd Förster aus Homberg, langjähriges Mitglied bei der Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal und Christine Förs­ter gaben den Impuls für die Projektwoche zum Thema „Leben und Tod“ und taten sich mit Künstlern rund um Homberg zusammen. Entstanden ist die Gruppe „DAsein“ mit zehn namhaften Künstlern, die sich der Endlichkeit des Lebens mit Ausstellungen, Workshops und Veranstaltungen vom 10. bis 26. August stellen. Die Galerie „Glashaus“ in Homberg (Welferoder Straße 23) ist der zentrale Veranstaltungsort, im angrenzenden Ausstellungsgarten „Grüne Brücke“ werden die künstlerischen Positionen präsentiert.

Auch werde es interaktive Kunstprojekte im öffentlichen Raum geben. „Das, was sonst schnell verdrängt wird, drängt sich so den Menschen auf und steht quasi im Weg – auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen, beim Stadtbummel. 14 Tage lang konzentriert sich in Homberg alles um die ‘letzten Dinge’“, so Erhard Scherpf, Künstler aus Bad Zwesten. Die Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal unterstützt als Träger des Museums für Sepulkralkultur in Kassel regionale Aktivitäten.

„Das in Homberg angesiedelte Projekt ‘DAsein’ demonstriert, wie elementar bürgerliches Engagement im Kontext exis­tenzieller Fragen von Leben und Sterben sind. Die verstandesmäßige Auseinandersetzung reicht nicht aus, um sich dem Verlust von geliebten Menschen oder der eigenen Endlichkeit bewusst zu werden. Es sind emotionale Prozesse, die durch Beratung, Fürsorge, Hilfe begleitet werden können“, sagt Scherpf.

„Die Vorträge, Workshops und künstlerischen Positionen, die ‘Dasein’ präsentieren wird, bieten hierfür vielfältige Anknüpfungspunkte an“, erklärt Dr. Dirk Pörschmann, Direktor Museum für Sepulkralkultur Kassel.

Informationen zu den einzelnen Workshops sind im Internet auf www.da-sein.online zu finden. Telefonische Auskunft erhalten Interessierte unter 05681-3633.

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