Laserinstallation in Homberg am Reformationstag ab 19 Uhr zum letzten Mal zu sehen

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Wenn es strahlend hell wird und der Laser die Geschichte mit der Neuzeit verbindet, können interessierte Besucher u.a. vom Mardorfer Feld aus das Lichtspektakel am Besten überblicken.

Strahlendes Homberg zum Reformationstag: Am Dienstag ist noch einmal die LandArt Laserinstallation von Künstler Hans-Joachim Bauer ab 19 Uhr zu sehen.

Homberg. Als der Reformator Martin Luther am 10. September zum ersten Mal aus Erde und Stroh auf einem Mardorfer Acker erschien, wurde dies zu einem tollen Erlebnis für alle. Er sendete seine Botschaft mit einem Laserstrahl auf die Homberger Burg und von dort aus auf die Stadtkirche St. Marien, in der 1526 die Reformation für ganz Hessen beschlossen wurde.

Damit verband der Laserstrahl die Geschichte der Reformation und Luthers Zeit mit den Homberger Orten der Reformation: Burg und Stadtkirche. Bei dem Luther-Portrait handelt es sich um eine Zeichnung von Kranach. Sie hat der LandArt-Künstler Hans-Joachim Bauer ausgewählt, weil es eines der bekanntesten Luther-Portraits ist. Von der Burg aus habe man den besten Blick auf das Luther-Portrait im Feld, sagt Bauer. Jetzt geht das LandArt-Projekt unter dem Titel „...von Luther lernen“ von Dr. Bauer in seine dritte Runde.

Der Künstler Hans-Joachim Bauer.

Am Reformationstag, 31. Oktober, ab 19 Uhr wird der reformatorische Energiestrahl erneut auf Burg und Stadtkirche ausgesendet. Wenn es strahlend hell wird und der Laser die Geschichte mit der Neuzeit verbindet, können interessierte Besucher vor Ort sein und das Lichtspektakel hautnah erleben.

Durch die LandArt im Feld könne man die Reformation in das Bewusstsein der Menschen bringen, meint Dr. Bauer. Außerdem sei es dadurch möglich, die Perspektive auf Luther zu wechseln und aus der Distanz von Burg und Feld einen kritischen Blick auf den Reformator zu werfen.

Die Laser-LandArt-Installation findet am Reformationstag, 19 Uhr, statt. Vom Burgberg aus haben die Besucher einen tollen Blick auf das Lutherfeld sowie die Stadtkirche.

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