Nach acht Wochen Bauzeit: Mini-Kreisel an der der Homberger Drehscheibe feierlich eingeweiht

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Sie waren alle in den Kreisel-Bau involviert und bauten die Barrieren ab, damit der Verkehr wieder fließen kann. Darunter auch Frank Kruse (li.) und Peter Capitain (2. v. li.) vom Ingenieurbüro Unger sowie Stadtverordnetenvorsteher Jürgen Thurau (3. v. li.).

Acht Wochen haben die Bauarbeiten für den neuen Mini-Kreisel an der Homberger Drehscheibe gedauert. Am Samstag wurde der Hauptverkehrsknotenpunkt mitten in der Kreisstadt wieder für den Verkehr freigegeben. Zur feierlichen Einweihung des Kreisels kamen hunderte Gäste.

Homberg. Es war ein ambitionierter Zeitplan, den sich die Stadt und die Planer im Vorfeld gemacht hatten – doch am Ende ist alles gut gegangen. „Das war eine echte Meisterleistung der Arbeiter und der Ingenieure“, stellte Bürgermeister Dr. Nico Ritz noch einmal im Vorfeld der offiziellen Einweihung des neuen Mini-Kreisels an der Homberger Drehscheibe heraus.

Im März 2016 hatte alles angefangen: Im Zuge der Planungen für das Einkaufszentrum an der Drehscheibe, wurde ein erhöhtes Verkehrsaufkommen prognostiziert. Ein Gutachter empfahl einen Mini-Kreisel, anstatt der bisherigen Ampelregelung. Ein Provisorium wurde testweise mit gelben Markierungen auf die Straße gemalt. Und der Test-Kreisel bewährte sich.

Das musste er auch, sonst hätte es vom Land Hessen keine Fördermittel gegeben. Bereits vor Beginn der Baumaßnahme erklärte Ingenieur Frank Kruse im März, dass Mini-Kreisel nicht förderfähig seien. Staatssekretär Mark Weinmeister bestätigte bei seinem Besuch in Homberg am vergangenen Freitag: „Hier wurde eine Lösung gefunden, die normalerweise im Straßenbaugeschehen so nicht vorkommt. Der erfolgreiche Test hat den Ausschlag gegeben, in diesem Fall von der Norm abweichen zu können.“

Runde Sache: Neuer Mini-Kreisel an der Homberger Drehscheibe offiziell eingeweiht

 © Klagholz
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Weinmeister habe die Kontakte für Gespräche über den Mini-Kreisel in Wiesbaden hergestellt, stellte Bürgermeister Ritz heraus. „Wie groß das Interesse an der Maßnahme ist, hat man bereits während der Bauzeit gesehen“, sagte Ritz bei der Einweihung, die sich mehrere hundert Gäste nicht entgehen lassen wollten.

Sorgten bei der Auslosung der Gewinner der Baustellen-Tombola auf dem Marktplatz für glückliche Gesichter: Roland Wohlrab (li.) und Losfee Berna Gencer.

Ein Grund für die große Besucherzahl war aber sicherlich auch die Auslosung der Preise der Baustellen-Tombola, die die Homberger Geschäftsleute organisiert hatten. „Insgesamt waren es 18.000 Lose“, erklärte Martin Wagner, der mit Roland Wohlrab und Martin Bickel die Aktion federführend organisiert hatte. Gewinner, die an diesem Tag nicht vor Ort waren, können ihren Preis bis zum 13. Juli im Modehaus Griesel abholen. Die Preise und Gewinnnummern sind unter modehaus-griesel.de/drehscheibenlose einsehbar.

EXTRA-INFO

Fakten und Zahlen zum Mini-Kreisel

• August 2016: Einrichtung des provisorischen Mini-Kreisels und Abschaltung der Ampelanlage

• September 2016: nach erfolgreicher Testphase – Beschluss des Magistrats, das Provisorium zu belassen

• März 2017: provisorischer Kreisel bekommt Dauermarkierungen

• November und Dezember 2017: Zuwendungsbescheide vom Land Hessen (Hessen Mobil) für Kreiselbaumaßnahme sowie Umbau Kasseler und Ziegenhainer Straße in Höhe von insgesamt 458.000 Euro

• 26. März: Beginn der Bauarbeiten

• 19. Mai: Eröffnung des neuen Mini-Kreisels

• Kosten für den Minikreisel: 700.000 Euro

• geplante Kosten für die Gesamtmaßnahme (Mini-Kreisel, Ziegenhainer und Kasseler Straße): 1.692.000 Euro.

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