Modellbauer zeigen Prunkstücke in Homberg

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Zwölfte Modellbaumesse des Plastik-Modellbauclubs Fritzlar-Homberg lockt zahlreiche Besucher in die Stadthalle.

Homberg. Nichts für Grobmotoriker! – Am Sonntag fand in der Homberger Stadthalle die zwölfte Modellbauausstellung des Plastik-Modellbauclubs (PMC) Fritzlar-Homberg statt. Insgesamt 34 Aussteller stellten ihre Prunkstücke zur Schau. Dabei stand vor allem der Militärmodellbau im Fokus. "Militärmodelle sind hier schon deutlich in der Überzahl – die Bandbreite, die hier gezeigt wird, reicht jedoch auch von Segelschiffen über Fantasyfiguren bis hin zu Dioramen", betonte der erste Vorsitzende des PMC, Elmar Hjorth, am Sonntag in der Stadthalle. Neben den Modellbauern des PMC waren auch Aussteller von befreundeten Clubs in Homberg. Die weiteste Anreise hatten Thomas und Sylke Arp, die für die Messe aus Lübeck in die Kreisstadt gekommen waren.

Alle zwei Jahre trifft sich die Modellbau-Zunft in Homberg, um ihre neuesten Ausstellungsstücke zu präsentieren. Nicht nur für Gäste sondern auch für die Modellbauer selbst, ist die Messe ein Highlight. Mit der Kamera in der Hand wird ganz genau geschaut, was die Modellbau-Kollegen erschaffen haben. Besondere Aufmerksamkeit erregte das Diorama von Matthias Pohl. Der Schriftführer des PMC hatte ein Kriegsschiff-Diorama mitgebracht. Im Mittelpunkt steht ein Flugzeugträger der Nimitz-Klasse – mit Einblick in das beleuchtete Unterdeck. "Ich habe eineinhalb Jahre daran mit Lupe und Pinzette gebaut", erzählte Pohl. Die knapp 320 Arbeitsstunden haben sich gelohnt: Pohl ist bereits mehrfach für sein aufwändiges und detailgetreues Diorama ausgezeichnet worden.

Etwa 350 Besucher fanden am Sonntag den Weg in die Homberger Stadthalle. "Unsere Messen in Homberg sind immer sehr gut besucht. Auch dieses Jahr sind wir mit der Besucherzahl sehr zufrieden", so Matthias Pohl. Und auch für den Bastel-Nachwuchs hatten sich die PMC-Mitglieder etwas ausgedacht: Die kleinen Besucher durften sich kostenlos an ihrem ersten Modellbausatz versuchen.

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