Motorrad-Korso: Über 400 Bikes beim Saisonauftakt in Leimsfeld

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Die drei glorreichen Sieben: (v.li.) Peter Bornmann, Dirk Horak und Bernd Bornmann mit ihren Maschinen.

Zahlreiche Biker aus ganz Nordhessen und über 400 Maschinen fanden am Samstag den Weg nach Leimsfeld. Hier hatten die Motorradfreunde zum traditionellen Saisonauftakt mit Motorrad-Korso eingeladen.

Frielendorf-Leimsfeld. In diesem Jahr meinte es Petrus besonders gut mit den Motorradfahrern, zum 21. Saisonstart der Motorradfreunde „Ghostdrivers“ in Leimsfeld kletterte das Quecksilber über die 20 Grad-Marke. Aus ganz Nordhessen zog es die Biker nach Leimsfeld und so wurde es um die Mittagszeit eng in den Straßen rund um das Clubhaus.

Bei diesem Familientreffen kamen vier Generationen zusammen, dabei gehörte die 16-jährige Josephine Bächt aus Todenhausen mit ihrer 125er Honda zu den jüngsten Aktiven. Das andere Ende bildete Adolf Konrad aus Gensungen. Seine KM 25 „Aero“ verließ 1952 die Victoria-Werke in Nürnberg, er selbst feiert in Kürze bereits seinen 78. Geburtstag. Dazwischen tummelten sich junggebliebene Rennbiker, in Würde ergraute BMW-Fahrer, erfahrene Weltenbummler und eine Vielzahl weiterer Zwei-, Drei- und Vierradfans.

Bildergalerie: Motorradfreunde Leimsfeld eröffnen Biker-Saison mit Korso

 © Köster
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Auch die Vielfalt der Maschinen ließ die Herzen der Freiluftfahrer höher schlagen, vom Alltagsmotorrad, über die Abenteuer-Enduro, bis hin zur chromblitzenden Harley-Davidson waren alle Spielarten auf zwei Rädern vertreten. Dazu gesellten sich große Trikes und geländegängige Quads. Mittendrin fanden sich immer wieder ganz rare Schätzchen, wie beispielsweise die Moto Guzzi 1000 „LeMans“ von Klaus Kleinkauf. „Das ist ein extrem seltenes Modell, daher kommt man sehr schwer an Teile ran“, sagte er. „Ich habe mehrere Jahre an ihr geschraubt und erst gestern konnte ich sie endlich zulassen“, freute sich der 57-Jährige. Überall bildeten sich Grüppchen um die abgestellten Motorräder und man kam in die obligatorischen „Benzin-Gespräche“.

Um 14 Uhr läuteten die Kirchenglocken die gemeinsame Ausfahrt ein. Korso-Leiter Matze Probst und sein Sohn Karl setzten sich an die Spitze des Zuges. Mit lautem Dröhnen schlängelten sich die Maschinen durch Leimsfeld und verschwanden schließlich in Richtung Knüll. Nach gut einer Stunde kamen sie wieder zurück und Biker-Pfarrer Reinhard Natt begrüßte einen Großteil der Motorradgemeinde in der Kirche zum Anlass-Gottesdienst – diesmal ging es in seiner Ansprache um den Blinker. Anschließend genossen viele das gemütliche Beisammensein in der Frühlingssonne oder nutzten das herrliche Wetter für eine Tour durch die Region.

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