Neuer Wohnmobilstellplatz in Homberg wird am Freibad entstehen

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Freuen sich, dass es voran geht: (v. li.) Benjamin Neidert, (Betriebsleiter der technischen Betriebe), Norbert Metzler (AG Wohnmobilstammtisch), Karl-Wilhelm Dörfler (AG), Hajo Rübsam (AG, Vorsitzender), Bürgermeister Dr. Nico Ritz, Jürgen Thurau (Stadtverordnetenvorsteher und AG), Marc Nohl vom Freibad und Rolf Lambrecht (AG). Links auf der wilden Wiese soll der Wohnmobilstellplatz entstehen.

Erstmal 20, später sogar bis zu 40 Wohnmobile könnten auf dem neuen Stellplatz am Freibad mit herrlicher Aussicht entstehen. Noch ist aber viel Grün im Weg.

Homberg. Bereits 1997 gab es die Idee einen Campingplatz an den Parkplätzen für das Freibad am Erleborn zu schaffen. Doch die Idee blieb lange Zeit eine eben solche. Nun hat sich die Arbeitsgruppe Wohnmobilstammtisch intensiv mit dem Wunsch auseinandergesetzt, einen neuen Wohnmobilstellplatz anstatt eines Campingplatzes zu schaffen – mit Erfolg, denn die Planungen laufen auf Hochtouren.

„Bis zu 40 Stellplätze könnten es werden. Im ersten Abschnitt planen wir aber erstmal 20“, so Rolf Lambrecht von der AG. „Wir schauen erstmal, wie es angenommen wird.“ Zudem soll der neue Platz auch keine Konkurrenz zum bisherigen nahe der Waßmuthshäuser Straße unterhalb der B323 werden. Zwar würde der neue Platz unter anderem eine herrliche Aussicht über die Landschaft in Richtung Westen bieten, doch punktet der bisherige Platz mit kostenfreiem Strom. Da ist abzusehen, wo die meisten Besucher hinfahren.

Lambrecht meint: „Einige Geräte am alten Platz haben schon 35 Jahre auf dem Buckel. Noch ist nicht entschieden, ob der alte Platz bestehen bleibt.“ In Zukunft könnte also nur noch der neue Wohnmobilstellplatz angeboten werden – mit allem, was dazu gehört: WC, Duschen, Kiosk, Gastronomie und eben auch Stromsäulen mit Bezahlfunktion.

Neben den Planungen für den neuen Wohnmobilstellplatz sollen auch circa 25 weitere Parkplätze für Freibadbesucher entstehen – je nachdem, wie geparkt wird.

Bis dahin ist es aber noch ein weiter, jedoch überschaubarer Weg. Denn auf dem Gelände unterhalb des Parkplatzes für Schwimmbadbesucher herrscht noch Wildwuchs. „Wir müssen Kompromisse finden, um Grün zu erhalten und die praktische Erwägung nicht zu vernachlässigen“, erklärt Bürgermeister Dr. Nico Ritz vor Ort. Mit den Worten von Hajo Rübsam von der AG: „Was erhaltenswürdig ist, bleibt stehen, aber was im Weg steht, muss nunmal weg.“ „In diesem Zuge sollen auch die Fuß- und Radwege in Richtung Stadt sowie die Radwegeverbindung nach Falkenberg und zum Mosenberg ertüchtigt werden“, ergänzt Ritz. Außerdem sei ein Premiumwanderweg des Rotkäppchenlandes um die Sauerburg mit Ausgang am Wohnmobilstellplatz geplant.

Benjamin Neidert, Betriebsleiter der technischen Betriebe, freut sich zudem: „Wir machen alles selbst. Es wurde also kein Planer hinzugezogen. So sparen wir auch Planungskosten.“ Die Stellflächen werden dank Schotterrasen, also feinem Splitt, ohne Spuren befahrbar sein. „Dadurch ist auch der Pflegeaufwand minimal. Da muss man nur zwei Mal im Jahr mähen“, lobt Lambrecht die Planung.

Wenn es nach der Gruppe geht, könnte schon dieses Jahr alles fertig sein. Realistisch sei aber ein Beginn in diesem Herbst mit Fertigstellung 2020.

Stadtverordnetenvorsteher und Mitglied der AG Jürgen Thurau geht sogar so weit und meint: „Das wird der schönste Stellplatz in Nordhessen.“

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