Neujahrsempfang der SPD Schwalm-Eder: Vize-Kanzler Sigmar Gabriel zu Gast

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Zum Abschied gab’s eine Ahle Wurscht: Der heimische Bundestagsabgeordnete Dr. Edgar Franke (l.) überreichte Vize-Kanzler Sigmar Gabriel einen echten nordhessischen Präsentkorb.

Der SPD-Unterbezirk Schwalm-Eder hatte zum traditionellen Neujahrsempfang in die Homberger Stadthalle eingeladen und den Vize-Kanzler Sigmar Gabriel als prominenten Gastredner gewinnen können.

Homberg. Mit knapper Mehrheit (56 Prozent) haben die Sozialdemokraten bei ihrem Sonder-Parteitag am Sonntag in Bonn für Koalitionsverhandlung mit der CDU und damit eine Fortführung der Großen Koalition auf Bundesebene gestimmt.

Zu den Befürwortern zählt auch Sigmar Gabriel, seineszeichens noch Bundesaußenminister und Vize-Kanzler einer geschäftsführenden Regierung. Bevor es für den ehemaligen SPD-Parteivorsitzenden allerdings in die ehemalige Hauptstadt zum Parteitag ging, machte Gabriel Halt in Homberg.

SPD-Parteigenossen an der Spitze des Schwalm-Eder-Kreises: Landrat Winfried Becker (re.) und Erster Kreisbeigeordneter Jürgen Kaufmann.

Der SPD-Unterbezirk Schwalm-Eder hatte zum traditionellen Neujahrsempfang in die Stadthalle eingeladen und den Vize-Kanzler als prominenten Gastredner gewinnen können. Weitere prominente Gäste aus der lokalen und Landespolitik waren Landrat Winfried Becker, sein Vize Jürgen Kaufmann sowie die SPD-Landtagsabgeordneten Regine Müller und Günter Rudolph.

Und nicht nur der Vize-Kanzler schwor in seinem Redebeitrag auf das ein, was wohl in den kommenden Tagen unter Dach und Fach gebracht wird: die große Koalition. Dr. Edgar Franke, Vorsitzender des Unterbezirks und Bundestagsabgeordneter, machte in seiner Begrüßung deutlich: „Wir dürfen nicht um jeden Preis nicht regieren wollen.“

Man kennt und schätzt sich: Der heimische Landtagsabgeordnete Günter Rudolph (re.) und der Vize-Kanzler scherzen auf der Bühne in der Stadthalle.

Man habe doch in der abgelaufenen Legislaturperiode so einiges auf den Weg gebracht. „Wir sollten uns auf das besinnen, was wir geschafft haben und uns nicht auf ein paar Schreihälse konzentrieren“, betonte Gabriel, der auch von den Sondierungsgesprächen mit der CDU berichtete und dabei vor allem das Thema Europa als besonders wichtig hervorhob. „Europa ist die Antwort, um gemeinsam stark sein zu können.“

Beim Basis-Besuch hob der Außenminister außerdem noch die Wichtigkeit der Städte und Gemeinden hervor: „Verwahrloste Städte produzieren auch verwahrloste Köpfe. Deshalb müssen wir uns um unsere Kommunen kümmern.“

Zum Abschluss rief Gabriel alle Anwesenden dazu auf mit Mut in die Zukunft zu blicken und diesen auch zu zeigen und gab mit auf den Weg: „Heute geht’s nur noch ums Geld. Was haben wir für ein Glück, dass es nicht mehr ums Leben geht.“

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