Organversagen und innere Blutungen: Obduktionsergebnis von Bärin Alexa aus dem Wildpark Knüll liegt vor

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Ist am 21. November im Wildpark Knüll tot aufgefunden worden: Braunbärin Alexa.

Die Obduktion am veterinärpathologischen Institut in Gießen hat ergeben, dass Braunbärin Alexa an multifunktionalem Organversagen und inneren Blutungen in Folge einer Infektion gestorben ist. Wie es zur Infektion bei der Bärin aus dem Wildpark Knüll kam, steht noch nicht fest. 

Homberg-Allmuthshausen. Der Tod von Wildpark-Bärin Alexa kam plötzlich und unerwartet. Wie der Wildpark jetzt in einer Pressemitteilung bekannt gibt, liegen erste Untersuchungsergebnisse vor. Nur wenige Wochen vor ihrem dritten Geburtstag wurde Braunbärin Alexa am 21. November tot im Gehege aufgefunden. Noch am selben Tag wurde der Kadaver in das veterinärpathologischen Institut der Justus-Liebig-Universität Gießen überstellt und eingehend untersucht.

Laut Obduktionsergebnis war Alexa an einer hochgradigen durch Bakterien hervorgerufenen Entzündung aller Organsysteme erkrankt. Dies führte zu einer Blutvergiftung und schließlich ist sie an einem multifunktionalen Organversagen einhergehend mit inneren Blutungen gestorben. 

„Wie es zu der Infektion gekommen ist, konnte leider nicht genau geklärt werden“, teilen Landrat Winfried Becker und Dr. Wolfgang Fröhlich gemeinsam in einer Presseerklärung mit. Bei der ersten Inaugenscheinnahme des Tieres im Gehege sei den Mitarbeitern eine wunde, haarlose Stelle am rechten Hinterlauf aufgefallen. Diese habe sich die Bärin offensichtlich durch Kratzen infolge eines Juckreizes zugefügt.

„Durch diese Stelle ist vermutlich das Bakterium in den Körper eingedrungen und hat sich dort ausgebreitet und zu weiteren Reaktionen und Erkrankungen in Verbindung mit weiteren Bakterienstämmen geführt. Eine derartige Erkrankung eines Braunbären wurde bisher bei Braunbären noch nicht beschrieben“, teilt das Gießener Institut in seinem Bericht mit.

„Wir sind noch immer betroffen vom Verlust unserer Alexa“, so Becker und Fröhlich. „Sie war einfach eine besondere Persönlichkeit, die jetzt fehlt, aber wir schauen auch nach vorne.“

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