Restauriert: Apfelstele vor Kreisverwaltung in Homberg ist wieder komplett

+
Holzbildhauer Ernst Groß (auf der Leiter), Florian Schmidt, Hausmeister in der Kreisverwaltung (li.), und Pressesprecher Stephan Bürger nach erfolgreicher Wiederinstallation des restaurierten Apfels.

Lange Zeit musste die Apfelstele vor der Kreisverwaltung in Homberg ohne ihren Apfel auskommen. Jetzt wurde die restaurierte Frucht aus Holz von Künstler Ernst Groß wieder angebracht.

Homberg. Die bereits in 2005 aufgestellte Apfelstele vor der Kreisverwaltung in Homberg, ist wieder komplett. Der auf den gestapelten Stühlen thronende Apfel wurde von Künstler Ernst Groß, aus Frielendorf-Großropperhausen, restauriert und wieder angebracht, nachdem er vor längerer Zeit abgenommen werden musste. Die Witterung hatte dem Holzkunstwerk aus heimischer Eiche zugesetzt, sodass der Apfel nun mit einem neu eingesetzten Holzdübel gesichert wurde.

Seit 14 Jahren schmückendes Kunstwerk

Die Apfelstele steht bereits seit dem Jahr 2005 vor der Kreisverwaltung. Entstanden ist das Kunstwerk im Rahmen eines Bildhauersymposiums, zu dem der Kultursommer-Nordhessen, sieben Holzbildhauer aus ganz Deutschland eingeladen hat. Das Symposium war damals das erste seiner Art im Schwalm-Eder-Kreis. Inzwischen folgten weitere, bei denen jeweils großformatige Holzkunstwerke für den öffentlichen Raum entstanden sind. Mithilfe der Kreissparkasse Schwalm-Eder konnte seinerzeit das Kunstwerk Apfelstele von Ernst Groß angeschafft werden.

Früchte der umfangreichen Dienstleistungen

Mit den gestapelten Stühlen symbolisiert die Apfelstele die vielfältigen und überwiegend sitzenden Tätigkeiten in der Kreisverwaltung. Der oben auf den Stühlen sitzende Apfel steht für die Früchte der umfangreichen Dienstleistungen, die für die Menschen im Landkreis erbracht werden. Der aufmerksame Betrachter des Kunstwerks wird erkennen, dass der Apfel bereits angeschnitten wurde und ein Teil seines Fruchtfleischs symbolisch an die Kunden der Verwaltung herausgegeben wurde.

„Gegenständliche Kunst in solch großen Formaten sind echte Hingucker im öffentlichen Raum und soll die Menschen in erster Linie erfreuen. Wer mag, kann sich aber auch zum Nachdenken anregen lassen. Das liegt ganz in der Verantwortung des Betrachters. Ich bin froh und dankbar, dass der Künstler, Ernst Groß, sein Kunstwerk über die Jahre begleitet und wir es nun wieder in voller Pracht betrachten können“, so Landrat Winfried Becker.

Ernst Groß ist freischaffender Künstler und ausgebildeter Holzbildhauer. Er lebt und arbeitet in Frielendorf-Großropperhausen, auf dem Kunst- und Werkhof, wo er sich gemeinsam mit seiner Frau, Tine Fiand, der bildenden Kunst widmet.

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

„Zukunft Stadtgrün“: Förderfähige Projekte für Homberg vorgestellt

Die Stadt Homberg wurde Anfang des Jahres in das Förderprogramm "Zukunft Stadtgrün" aufgenommen. In den kommenden zehn Jahren sollen Projekte für den Erhalt städtischer …
„Zukunft Stadtgrün“: Förderfähige Projekte für Homberg vorgestellt

Frielendorf: Zum bereits zweiten Mal lud der Luftkurort zum traditionellen Kraut- und Rübenmarkt ein

Am Sonntag, 11. November, veranstalteten die Frielendorfer den zweiten Kraut- und Rübenmarkt. Neben dem Stadtlauf lockte das traditionelle Kürbiswiegen besonders viele …
Frielendorf: Zum bereits zweiten Mal lud der Luftkurort zum traditionellen Kraut- und Rübenmarkt ein

Boss kommt: Möbel-Discounter eröffnet im Frühjahr 2019 Filiale in Dickhaut-Immobilie

Der Möbel-Discounter Boss wird die Dickhaut-Immobilie in Homberg pachten und eine Filiale in der Kreisstadt eröffnen. Geplanter Eröffnungstermin ist das Frühjahr 2019. 
Boss kommt: Möbel-Discounter eröffnet im Frühjahr 2019 Filiale in Dickhaut-Immobilie

Einkaufszentrum, Kita, Straßensanierung: Stadt lädt Homberger zur Bürgerversammlung ein

Nachdem es lange ruhig war um das geplante Einkaufszentrum auf dem ehemaligen Ulrich-Areal in Homberg, scheint es jetzt doch vorwärts zu gehen. Zumindest sollen die …
Einkaufszentrum, Kita, Straßensanierung: Stadt lädt Homberger zur Bürgerversammlung ein

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.