Riesen-Gaudi in Homberg: Über 400 Gäste feierten beim Oktoberfest der Feuerwehr

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O'zapft is: Bürgermeister Dr. Nico Ritz (3.v.li.) stößt mit Wehrführer Matthias Poppitz (2. v. li.) vielen an der Veranstaltungen Beteiligten auf ein schönes Oktoberfest an.

Ein bayrisches Traditionsfest mitten in Homberg – das gab's am Samstag auf dem Busbahnhof. Die Feuerwehr der Kernstadt hatte zum Oktoberfest eingeladen und 400 Gäste feierten mit.

Homberg. Bereits vor drei Monaten stand Homberg unter einem weiß-blauen Himmel, denn mit der „Sommer-Wies’n“ hielt das bayrische Traditionsfest Einzug in die Kreisstadt. Pünktlich zum Herbstanfang hatte auch die Kernstadtfeuerwehr zum Oktoberfest eingeladen und über 400 Wiesn-Fans waren dem Ruf gefolgt. Viele Gäste hatten sich besonders herausgeputzt, die Männer kamen in karierten Hemden und trugen die passenden Lederhosen dazu. Einige Damen taten es ihnen gleich, etwa Corina Rau, die sich gemeinsam mit ihrem Mann Christian auf einen lustigen Abend freute.

Die meisten Besucherinnen bevorzugten jedoch ein schickes Dirndl, mal ein hellgrünes, wie das von Jana Kirchner, mal die dunklere Variante, mit der sich Andrea Hepe schmückte.

Bevor das Fest jedoch richtig losgehen konnte, brauchte es den obligatorischen Fassanstich. Andreas Paul und Heinz Sommer sorgten gekonnt dafür, dass das erste Bier aus dem Holzfass die bereitgestellten Maßkrüge füllte. Die „Original Schwalmtaler Blasmusik“ ließ daraufhin „ein Prosit der Gemütlichkeit“ erklingen und der ganze Saal stimmte mit ein. Während die Kapelle weitere volkstümliche Hits zum Besten gab, eröffneten Carola Berneburg und Lars Beyer aus Holzhausen die Tanzfläche.

Bildergalerie: Beste Feierstimmung beim Oktoberfest auf dem Homberger Busbahnhof

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Das Benediktiner Weißbier floss in Strömen. Wer es etwas exotischer mochte, war bei den fleißigen Cocktail-Mixerinnen in der Sektbar von Homberg Events an der richtigen Adresse. Laura Eifert und Nora Müller brachten zwischendurch immer wieder eine kleine Stärkung. Die beiden spazierten mit einen großen Korb durchs Zelt und verkauften frische Brezeln.

Nachdem die Kapelle die „Schunkel-Muskulatur“ ein wenig aufgewärmt hatte, wurde es richtig heiß. Hombergs musikalisches Aushängeschild Dirk Schaller und seine beiden Sängerinnen brachten die „Reiner-Irrsinn-Show“ auf die Bühne – von da an gab es kein Halten mehr. Schnell füllte sich die Tanzfläche und auch auf den Bänken steppte der Bär. Anders als in Bayern war im Festzelt der Feuerwehr nicht schon um 23 Uhr Schluss – bis weit nach Mitternacht feierten sie ausgelassen ihr weiß-blaues Fest.

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