Schon zum zehnten Mal: Weihnachtsmarkt in Frielendorf

Trotz Nieselregen lockte der Frielendorfer Weihnachtsmarkt viele Besucher am Wochenende. Und auch der Weihnachtsmann kam vorbei.

Frielendorf. Der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr spielte am Samstagnachmittag ganz optimistisch "Leise rieselt der Schnee", doch dieser nieselte nur als Regen vom Himmel. Das hielt die Frielendorfer jedoch nicht davon ab, zum Weihnachtsmarkt auf den Marktplatz zu kommen, den die Brandschützer bereits zum zehnten Mal organisierten.

Ein ganz besonderer Duft lockte die Menschen an: Frische Waffeln, süße Crêpes und vor allem die Feuerzangenbowle von Nikolai Tuchovsky verströmten ein adventliches Aroma. "Wir haben fleißig Zitronen und Orangen geschnitten", sagte der erste Vorsitzende der Tourismusförderung Silbersee und blickte erfreut in den großen Kessel, in dem der mit Gewürzen veredelte Rotwein über dem Holzfeuer dampfte. Die Jugendretter Frielendorf, ein Zusammenschluss aus Jugendrotkreuz und Jugendfeuerwehr, saßen derweil um ein wärmendes Lagerfeuer, während Dennis Seitz für Holznachschub sorgte, wickelte seine Kameradin Emma Teig um einen Stock, der sich über den lodernden Flammen in deftiges Brot verwandelte. Auch die Erwachsenen zog es zu den Wärmequellen. Manfred Schmerer und Wolfgang Weber legten regelmäßig Brennmaterial in den Ofen, der zu einem Stehtisch umgebaut worden war.

Neben den Ständen mit Herzhaftem und Süßem zum Reinbeißen sowie Heißgetränken aller Couleur, fanden sich auch praktische Angebote rund um die kalte Jahreszeit. Regina Schwamberger-Mank und Petra Greis hatten warme Mützen und Schals sowie selbstgemachten Schmuck in ihrem Sortiment, an anderer Stelle wurden Schmuckkarten und Weihnachtsdeko feilgeboten. Corinna Schrul und ihre Mitstreiterinnen verkauften fleißig Lose für die Tombola, der Erlös war für den Rettungsnachwuchs in der Gemeinde bestimmt.

Die jüngsten Besucher fieberten unterdessen der Ankunft des Weihnachtsmanns entgegen. Wegen Schneemangels kam er nicht mit seinem Schlitten, doch das große Feuerwehrauto war ein würdiger Ersatz. Dicht gedrängt scharten sich die Kinder um ihn und mit großen Augen nahmen sie die Geschenke entgegen, die er mitgebracht hatte. Mit zunehmender Dunkelheit strahlten die Sterne an den Buden, die Flammen der Holzfeuer leuchteten und der illuminierte Weihnachtsbaum rundete die heimelige Atmosphäre ab - bis in den frühen Abend feierten drei Generationen auf dem kleinen aber feinen Markt.

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