Unter „Käseköpfen“: Schüler der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule zu Gast am Lakeshore Technical College in Cleveland

+
Im Büro des jüngsten Bürgermeisters der USA: Die RFES-Schüler statteten dem Stadtoberhaupt von Manitowoc (Wisconsin), Justin Nickels (30), einen Besuch ab.

Bereits zum elften Mal besuchten Schüler der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule Homberg/Fritzlar im Rahmen eines Austauschs das Lakeshore Technical College in Cleveland (Wisconsin, USA).

Homberg/Fritzlar/Wisconsin. Im Rahmen der Partnerschaft zwischen Hessen und Wisconsin (Bundesstaat in den USA) fand auch in diesem Jahr wieder ein Schüleraustausch zwischen der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule (RFES) und dem Lakeshore Technical College (LTC) in Cleveland statt. Zum elften Mal besuchten Ende des vergangenen Jahres Schüler der RFES-Standorte Fritzlar und Homberg das College in Cleveland.

Insgesamt zehn Schüler, darunter drei angehende Bankkaufleute, zwei Landwirte, zwei Kaufleute für Büromanagement und zum ersten Mal auch drei Auszubildende im Einzelhandel, sammelten in dieser Zeit vielfältige Erfahrungen in ihren Gastfamilien und am College.

„Der Austausch ist eine großartige Möglichkeit, um eine andere Kultur zu entdecken. Zusätzlich fördert er das Sprachvermögen, was einen persönlich in der weiteren Karriere von Nutzen sein kann,“ erzählt der angehende Bankkaufmann Tobias Ludwig.

Während ihres dreiwöchigen Aufenthalts lernten die Schüler unter anderem das amerikanische Bildungssystem, insbesondere die verschiedenen Collegetypen kennen. Sie staunten nicht schlecht über die Tatsache, dass die Studiengebühren am LTC mit 20.000 Dollar pro Jahr im amerikanischen Durchschnitt noch vergleichsweise gering sind.

Interview im US-Fernsehen: Die Schüler der Friedrich-Ebert-Schule zogen bei einem American Football-Spiel der Green Bay Packers das Interesse der Journalisten auf sich.

Weitere Höhepunkte dieses intensiven Austausches waren natürlich auch die Ausflüge in die Umgebung Wisconsins: In Manitowoc besuchte die Gruppe das örtliche Gefängnis, spielte mit einem Richter eine Gerichtsverhandlung durch und besuchte den jüngsten Bürgermeister der USA, Justin Nickels, der die erklärte Absicht hat, eines Tages Präsident der USA zu werden.

Zu Besuch in „America‘s Dairyland“ (Amerikanisches Molkereiland) war der Besuch lokaler Milchbetriebe und Käsereien selbstverständlich obligatorisch. Die meisten Menschen in Wisconsin identifizieren sich als „Cheeseheads“ (dt. „Käseköpfe“) mit den in der National Football League (NFL) spielenden Green Bay Packers.

Jeder Spieltag der Saison wird zum gemeinsamen Gucken oder zum „Tailgating“ („zu dicht auffahren“) am Stadion genutzt. Dort treffen sich tausende teilweise phantasievoll kostümierte Fans an Straßenrändern und auf Parkplätzen, um gemeinsam „ihre“ Packers zu feiern. Mit einem selbstgestalteten Plakat und in bester Stimmung zog die Gruppe der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule während dieses Events sogar das Interesse des amerikanischen Fernsehsenders NBC auf sich und wurde dort live interviewt und übertragen.

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Die SPD-Chefin in der "Schwalm-Eder-Arena": Andrea Nahles war zu Gast in Homberg

Fernab vom Trubel in der Hauptstadt Berlin war SPD-Chefin Andrea Nahles am Montagabend zu Gast in der Homberger Stadthalle. Auf Einladung der Sozialdemokraten im …
Die SPD-Chefin in der "Schwalm-Eder-Arena": Andrea Nahles war zu Gast in Homberg

Das Beste aus vier Jahrzehnten: Kleine Bühne Schwalm-Eder feierte 40-jähriges Bestehen 

Am vergangenen Wochenende feierte die Kleine Bühne Schwalm-Eder ihr 40-jähriges Bestehen in der Homberger Stadthalle. Höhepunkt war ein Aktionstag am Samstag, unter …
Das Beste aus vier Jahrzehnten: Kleine Bühne Schwalm-Eder feierte 40-jähriges Bestehen 

Im Feuerwehrstützpunkt Homberg: Vier Kommunen betreiben gemeinsame Kleiderkammer für Einsatzkräfte 

Die Kommunen Homberg, Frielendorf, Knüllwald und Schwarzenborn betreiben seit diesem Monat eine gemeinsame Kleiderkammer für ihre Feuerwehr-Einsatzkräfte im Stützpunkt …
Im Feuerwehrstützpunkt Homberg: Vier Kommunen betreiben gemeinsame Kleiderkammer für Einsatzkräfte 

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.