Starthilfe Ausbildungsverbund: Arbeitsverträge für 20 Azubis

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Start in das Berufsleben: Die neuen Auszubildenden des Starthilfe Ausbildungsverbundes mit Ausbildern, Schulvertretern und Landrat Winfried Becker (re.) bei der Übergabe der Verträge in Homberg. Foto: Klagholz

Der Starthilfe Ausbildungsverbund ermöglicht 20 jungen Menschen eine Berufsausbildung. Jetzt gab es die Arbeitsverträge von Landrat Winfried Becker.

Schwalm-Eder. Umwege pflastern ihren Weg ans Ziel. Jetzt haben 20 Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Schwalm-Eder-Kreis eine weitere Etappe gemeistert. Mit Unterstützung des Starthilfe Ausbildungsverbundes wurde ihnen jetzt eine Berufsausbildung ermöglicht. Die begehrten Arbeitsverträge gab es am Mittwoch von Landrat Winfried Becker im Sitzungssaal des Kreissausschusses in Homberg.

"Wir sind stolz, seit über 30 Jahren Jugendlichen, die nicht die Auswahl auf dem Arbeitsmarkt haben, eine Perspektive bieten zu können", betonte Becker, der ebenso Vorsitzender des Ausbildungsverbundes ist. Insgesamt 61 junge Menschen befänden sich derzeit in einer über die Starthilfe organisierte Ausbildung – etwa 1.000 seien es in den vergangenen 30 Jahren gewesen.

Der Ausbildungsverbund kann auf ein Netzwerk verlässlicher Kooperationspartner aus der Region zurückgreifen, die neben den internen Angeboten der Starthilfe weitere Berufszweige für die Ausbildungssuchenden öffnen. "Wir sind stolz, dass wir so viele Ausbilungsverträge abschließen konnten. Das alles lässt sich nur mit verlässlichen Kooperationspartnern realisieren", sagte Starthilfe-Geschäftsführerin Elke Junger. Hierzu gehören unter anderem die Agentur für Arbeit Korbach und zahlreiche Ausbildungsbetriebe.

Dabei werden die Azubis während der gesamten Ausbilungszeit von der Starthilfe begleitet. "Neben dem normalen Berufsschulunterricht kommen die Lehrlinge mindestens einmal pro Woche zu uns nach Homberg zum Stützunterricht", so Christiane Krause von der Starthilfe. Dabei stünde nicht nur fachtheoretische Förderung im Fokus, sondern auch sozialpädagogische Unterstützung.

Unterstützung mit Weitblick – die auf eine Anschlussperspektive nach der Ausbildung abzielt. "Die jungen Leute haben gute Chancen im Anschluss eine feste Arbeitsstelle zu finden", erklärte Krause. Elke Junger machte jedoch noch einmal deutlich, dass es jetzt in der Hand der Azubis liege, ob der Einstieg in die Arbeitswelt erfolgreich verläuft oder nicht. Und auch Landrat Becker fand deutliche Worte: "Wer sich auf den Hosenboden setzt, hat auch gute Chancen auf eine feste Anstellung nach der Arbeit."

Die neuen Auszubildenden

Folgende Azubis haben am Mittwoch ihren Ausbildungsvertrag entgegengenommen (vier mussten aus gesundheitlichen Gründen passen): Nico Brandt (Kfz-Mechatroniker), Sophia Brandt (Industriekauffrau), Nadja Breitfelder (Verkäuferin), Isabel Chwojka (Fachlageristin), Patrick Fernau (Fachlagerist), Theresa Fries (Verkäuferin), Fabian Hanke (Einzelhandelskaufmann), Marvin Heintz (Maschinen- und Anlagenführer), Deborah Kitzmann (Friseurin), Arnoldas Laume (Maler- und Lackierer), Fabian Löwenstein (Fachlagerist), Diana Neumann (Einzelhandelskauffrau), Denis Nimz (Fachlagerist), Jasmin Schlöffel (Verkäuferin), Dennis Wiedmeyer (Fachlagerist) und Fabrice Ziegler (Koch).

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