FWG stellt Antrag auf Umnutzung der Bahnstrecke zwischen Homberg und Treysa für Radfahrer

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Bahngebäude wie dieses in Wernswig ließen sich zusammen mit einem Radweg auch anders nutzen.
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Die Radstrecke könnte am Stellwerk in Homberg vorbeiführen.

Als ein Tourismusziel stellt sich die FWG die Bahnstrecke zwischen Homberg und Treysa vor - zumindest wenn sie als Bahnradweg wieder schick wird.

Homberg. Die FWG Homberg brachte bei der vergangenen Stadtverordnetenversammlung in Homberg einen Antrag zum Erhalt der ehemaligen Bahnstrecke nach Treysa als ausgebauten Bahnradweg ein. Bahnradwege gehören zu den Erfolgsgaranten im Tourismus, heißt es im Antrag der FWG. Auf alten Bahnstrecken lassen sich steigungsarme Radwege errichten, die größtenteils kreuzungsfrei funktionieren können. Bereits seit 2002 steht die Bahnstrecke zwischen Treysa und Homberg still (wir berichteten).

Die Radstrecke könnte am Stellwerk in Homberg vorbeiführen.

2011 wurde noch gehofft, dass die Strecke wieder industriell genutzt werden kann, doch blieb diese Nutzung bislang aus. In diesem Jahr soll zumindest das Stellwerk FW abgerissen werden, möglicherweise noch mehr. Die Bahn wird mit diesem Antrag darum gebeten, von den geplanten Abrissarbeiten für 2019 erstmal Abstand zu nehmen, bis sich die Kommunen geeinigt haben, wie mit der Idee des Bahnradweges fortgefahren wird. Alle in den vergangenen 20 Jahren in Deutschland gebauten Radwege sind zu einem Erfolg geworden.

Entlang der Strecken hat sich weitere Infrastruktur wie „Bed & Bike“-Unterkünfte und Cafés entwickelt, heißt es im Antrag der FWG weiter. Die FWG-Mitglieder sehen hohes Entwicklungspotential durch die Bahnstrecke Treysa – Frielendorf – Homberg – Relbehausen, da sie am Silbersee, dem Bahnmuseum Wernswig und dem Viadukt in Relbehausen vorbeifährt. Der nördliche Teil des Rotkäppchenweges hätte entlang seiner Strecke direkte Anschlüsse an die Radwege R4, R5 und R14.

Auf einem schicken Radweg radelt es sich viel angenehmer.

Auch das Klinikum in Schwalmstadt könnte angeschlossen werden. Mit diesem Antrag ist die FWG auf durchweg positive Reaktionen gestoßen. Christian Utpatel, Vorsitzender der Homberger FWG, ergänzt: „Natürlich gibt es noch eine Unmenge von Details zu bedenken, vor allem natürlich was die Finanzierung angeht. Die SPD hatte den ergänzenden Antrag gemacht, gleich einen Prüfauftrag zu vergeben.“ Wenn also die potentiellen Kosten geklärt sind, kann in die weitere Planung gegangen werden.

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