Sonniges Saisonende: Über 300 Biker trafen sich zu Korso und Gedenkgottesdienst in Leimsfeld

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Wie aus einem Mad Max-Film: Die Honda CBR 1000 von Ralf Weidemann ist halb Bike, halb Schaf.

Am vergangenen Wochenende luden die Motorradfreunde Leimsfeld einmal mehr zu ihrem traditionellen Saisonabschluss-Korso und Gedenkgottesdienst ein. Über 300 Biker aus der Region kamen nach Leimsfeld.

Frielendorf-Leimsfeld. Die meisten Saisonkennzeichen sind von März bis Oktober gültig – kein Wunder, denn der Herbstanfang garantiert oft noch einmal schönes Wetter. So auch vergangenes Wochenende, als sich die Motorradfahrer der Region wie immer zum gemeinsamen Saisonabschluss in Leimsfeld trafen. Rund ums Clubhaus der Motorradfreunde Leimsfeld „Ghostdrivers“ füllten sich am Samstagmittag die Gassen. Bikes aller Alters-, Leistungs- und Preisklassen standen am Straßenrand, dazu gesellten sich zahlreiche Trikes und Quads.

Brigitte Laibach aus Homberg stieg frohgelaunt von ihrer Harley Davidson Sporty. „Es gibt mehr Harley-Fahrerinnen als man denkt“, erwiderte sie auf erstaunte Blicke. Die 60-Jährige war mit ihrer sogar bis nach Estland unterwegs. Einen ganz anderen Sound erzeugte das Gefährt von Jens-Uwe Laabs aus Treysa. Mit seiner silbernen Hercules Ultra II LC von 1979 gehörte er zur niedrigsten Hubraumklasse. „Ich war immer Zweitakt-Fan. Zu Hause steht noch eine rote, die ich seit meinem 17. Lebensjahr habe“, erklärte der 52-Jährige.

Bildergalerie: Saisonabschluss mit Motorradkorso und Gedenkgottesdienst in Leimsfeld

 © Köster
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Die Maschine von Ralf Weidemann aus Bad Wildungen war ein ganz außergewöhnliches Gefährt – halb Schaf, halb Bike zog die Honda CBR 1000 viele staunende Blicke auf sich. „Mit der muss man wahrscheinlich nicht zum TÜV, sondern zum Veterinär“, mutmaßte ein Beobachter scherzhaft. Fabian Koch aus Schellbach gehörte zu einer echten Motorrad-Familie: Mutter Susanne und Vater Rainer waren mit ihren großen Maschinen da, sein Bruder mit einer 125er – nur der 13-Jährige selbst musste noch auf dem Sozius Platz nehmen.

Auch Korso-Leiter Matthias „Matze“ Probst nahm seinen Sohn Karl (11) mit. Pünktlich um 14 Uhr führten sie den Tross aus Leimsfeld heraus, der sich anschließend wie ein Lindwurm durch den Knüll schlängelte. Rund 270 Maschinen nahmen in diesem Jahr an der Ausfahrt teil.

Nach der Rückkehr zog es viele in den Gottesdienst von Biker-Pfarrer Reinhard Natt, wo man der Verunglückten der vergangenen Motorrad-Saison gedachte.

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