Neue Einheit für mehr Effizienz: Aus vier Arbeitsbereichen werden Technische Betriebe Homberg

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Stellten die Technischen Betriebe vor: (v. li.) Nils Arndt (Fachbereichsleiter Technische Dienste), Federick Naumann, Benjamin Neidert (beide Betriebsleiter Technische Dienste), Heinz Ziegler (Leiter Bauverwaltung), Judith Stark (Verwaltung) und Bürgermeister Dr. Nico Ritz.

Die Stadtverwaltung Homberg organisiert sicher weiter neu. Jetzt ist mit den Technischen Betrieben eine neue Organisationseinheit innerhalb der Bauverwaltung geschaffen worden, die vier Arbeitsbereiche vereint.

Homberg. Kürzere Wege für die Bürger, ein direkter Draht zu den Ansprechpartnern und höhere Effizienz bei den Arbeitsabläufen – das verspricht sich die Stadtverwaltung Homberg um Bürgermeister Dr. Nico Ritz von der Maßnahme, eine neue Organisationseinheit innerhalb der Bauverwaltung zu schaffen.

40 Mitarbeiter gehören der neuen Einheit „Technische Betriebe“ an, die in den Räumen des Baubetriebshofs in der Mühlhäuser Straße untergebracht sind. Platz ist hier ausreichend vorhanden. „Es müssen noch Büroräume geschaffen werden. Die Umbaumaßnahmen sollen aber noch dieses Jahr stattfinden“, sagte der Bürgermeister bei der Vorstellung der Technischen Betriebe.

Die Möglichkeit der Neustrukturierung habe sich durch altersbedingtes Ausscheiden von Mitarbeitern ergeben. Dabei stellt die Stadtverwaltung noch einmal heraus, dass die Technischen Betriebe kein eigenständiger Betrieb sind.

„Eine Ausgliederung würde in Homberg keinen Sinn machen“, so Ritz. Ein Eigenbetrieb „Stadtwerke“ könne lediglich über Strom- und Wasserversorgung Einnahmen generieren. „Die Stromversorgung in Homberg ist jedoch Sache der Kraftstrom-Bezugsgenossenschaft und die Wasserversorgung läuft über den Wasserverband (Gruppenwasserwerk Fritzlar-Homberg; Anm.d.Red.)“, erklärte der Bürgermeister die besondere Ausgangslage in Homberg.

Vier Arbeitsbereiche sind zu einer Einheit verschmolzen. Dazu zählen: „Unterhaltung und Infrastruktur“, „Bäder und Sportstätten“, „Baubetriebshof“ und „Abwasseranlagen“. Mit Benjamin Neidert und Frederick Naumann kümmern sich zwei gleichberechtigte Betriebsleiter um die Koordination der Aufgabenbereiche, die doch deutlich an Umfang gewonnen haben. So sind insgesamt 16 neue Aufgabengebiete hinzu gekommen.

Hierzu zählen auch die Bäder und Sportstätten, in die die Stadt investieren möchte. „Das steht noch in diesem Jahr an. Die Mittel dafür stammen aus dem Kommunalinvestitionsprogramm des Landes“, sagte Ritz.

Desweiteren solle der Fuhrpark und die technische Ausstattung weiter auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden. „Wir wollen gute Arbeitsbedingungen schaffen. Unsere Angestellten sollen auch im höheren Alter ihre Arbeit problemlos verrichten können“, betonte der Bürgermeister.

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