Vorerst letztes Mal: Musikschutzgebiet auf Grünhof

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Musikschutzgebiet-Festival auf dem Grünhof in Hombergshausen findet vom 5. bis 7. Juni zum vorerst letzten Mal statt.

Hombergshausen. Vorhang auf für den vorerst letzten Akt: Vor zehn Jahren fand das erste Musikschutzgebiet-Festival auf dem Grünhof im beschaulichen Homberger Stadtteil Hombergshausen statt. Nach dem diesjährigen Festival – vom 5. bis 7. Juni – soll aber erst einmal Schluss sein. "The Last Bang" lautet das Motto der Macher – dem gemeinnützigen Verein "Musikschutzgebiet".

Die Mitglieder verfolgten von Anfang an das Ziel: Den Bereich Musik und Kunst in der Region zu fördern. Und organisierten daher ein Festival, bei dem sie bekannte und  aufstrebende Bands zusammenführen. Daher konnten auf dem Grünhof schon echte Hochkaräter begrüßt werden, noch bevor sie ihren musikalischen Durchbruch geschafft haben. Das derzeit bekanntesete Beispiel ist: Der rappende Pandabär Cro.

Gebührenden Abschied feiern

"Aus privaten Gründen findet das Festival dieses Jahr zum vorerst letzten Mal statt", sagt Vereinsvorsitzender Hubertus Nägel. Bei vielen der ehrenamtlichen Vereinsmitglieder stünde jetzt erst mal die Familienplanung im Fokus. " Wir wollen immer das bestmögliche Festival auf die Beine stellen, das mit den begrenzten finanziellen und zeitlichen Budgets möglich ist. Das können wir nächstes Jahr nicht mehr sicherstellen", erklärt Nägel.Ein Schritt, der allen Beteiligten nicht leicht gefallen sei, so die zweite Vorsitzende Lotta Heinisch. "Aber: Wir verabschieden uns natürlich gebührend! Es wird nochmal ein wunderschönes Festival geben. Dazu laden wir alle alten Freunde und neuen Besucher ein, um nochmal ein großes Abschiedfestival zu feiern", sagt Heinisch.

Etablierte und "musikalische Perlen"

30 Acts aus verschiedenen Musikgenres – Newcomer oder bereits bekannt – sollen für die perfekte Party sorgen. Mit dabei sind unter anderem die Sängerin "Balbina", "Graham Candy" aus Neuseeland sowie die Rapper von "Zugezogen Maskulin". Zu den bereits im Musikbusiness etablierten Bands auf dem Festival zählt unter anderem die deutsche Punk-Band "Turbostaat", die bereits mit Größen wie den "Beatsteaks" auf Tour war. "Unsere Damen des Booking-Teams haben ein abwechslungsreiches und spannendes Programm zusammengestellt, das erfolgreiche und hungrige Bands zusammenbringt", betont Hubertus Nägel. Über 1.100 Bands und Solokünstler hätten sich um einen Auftritt auf dem Musikschutzgebiet-Festival beworben – so viele wie noch nie zuvor.Weitere Infos zum Festival, den Künstlern und zum Ti-cketverkauf gibt es auf: www.musikschutzgebiet.de oder www.facebook.com/Musikschutzgebiet.

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