Wölfe ausgebrochen: Wildpark Knüll musste kurzzeitig evakuiert werden 

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Sorgten dafür, dass der Wildpark Knüll für kurze Zeit geschlossen werden musste: Am Samstag brachen zwei Wölfe aus dem Gehege aus.

Der Wildpark Knüll musste am vergangenen Samstag plötzlich evakuiert und geschlossen werden. Der Grund: Zwei Wölfe waren aus dem Gehege ausgebrochen.

Homberg-Allmuthshausen. Am Samstagmorgen kam es im Wildpark Knüll zu einem Zwischenfall, in dessen Verlauf der Park kurzzeitig geschlossen und evakuiert werden musste. Während Baumaßnahmen an der Bären-Wolfsanlage im Bereich des Wolfsvorgeheges konnten zwei der europäischen Wölfe das Gehege verlassen und befanden sich dann im Außenbereich der Anlage, die nochmals von einem Zaun abgegrenzt ist, heißt es in einer Mitteilung des Wildparks

Die Wölfe befanden sich während der Arbeiten auf der großen Gemeinschaftsanlage, die sie sich während der meisten Zeit des Jahres mit den Braunbären teilen. Die Braunbären befinden sich zurzeit in der Winterruhe und waren somit nicht draußen. Von den Arbeitern alarmiert, setzte die diensthabende Tierpflegerin nach Angaben der Parkleitung die Alarmkette in Gang, sodass binnen kurzer Zeit ein weiterer Mitarbeiter und der Parkleiter vor Ort waren.

Die beiden Tiere seien somit unter Beobachtung gewesen. Auch der Tierarzt sei schnell vor Ort gewesen. Eine erste Analyse habe ergeben, dass die beiden Wölfe durch ein kleines Loch im Zaun entkommen konnten und sich somit im Außenbereich der Anlage befanden. Dort seien sie aufgeregt hin und her gelaufen und hätten sogar versucht durch das Loch wieder zurück in die Anlage zu gelangen. Durch eine von den Mitarbeitern geöffnete Tür zu einem gesicherten Vorgehege seien die beiden Wölfe schließlich von selbst wieder ins Gehege zurückgekehrt, so die Verantwortlichen. 

Das Loch wurde nach Angaben des Parks wieder verschlossen. Mehrere Sicherheitsüberprüfungen hätten gezeigt, dass die Anlage wieder sicher sei, sodass der Park wieder geöffnet werden konnte. „Da die Wölfe den Bereich der Anlage nicht verlassen haben, bestand zu keiner Zeit Gefahr für die Besucher und die Mitarbeiter des Parks“, teilten Landrat Winfried Becker und Dr. Wolfgang Fröhlich gemeinsam in einer Pressemitteilung mit. „Wieder zeigte sich dass die Alarmkette gut funktioniert und man vor derartige Ereignisse gut vorbereitet ist“, so Becker und Fröhlich weiter.

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