„Zukunft Stadtgrün“: Förderfähige Projekte für Homberg vorgestellt

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Auf insgesamt 33 Hektar sollen in den kommenden zehn Jahren verschiedene Bauprojekte rund um die Hohenburg verwirklicht werden.

Die Stadt Homberg wurde Anfang des Jahres in das Förderprogramm "Zukunft Stadtgrün" aufgenommen. In den kommenden zehn Jahren sollen Projekte für den Erhalt städtischer Grünflächen verwirklicht werden. Kürzlich wurden die Projekte vorgestellt.

Von STEVEN VORPHAL

Homberg. Was ist den Hombergern wichtig und wo sehen die Bürger Handlungsbedarf? Diesen Fragen hat sich das Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) gewidmet, das im Rahmen des Förderprogramms „Zukunft Stadtgrün“ erstellt wurde und an dem – neben den Kasseler Planungsbüros Foundation 5+ und akp – viele Homberger mitgearbeitet haben. Der Erhalt von städtischen Grünflächen steht hier im Mittelpunkt.

Insgesamt geht es um eine mögliche Fördersumme von bis zu 6,5 Millionen Euro. Über eine Projektlaufzeit von zehn Jahren könnte die Stadt Homberg diese Summe vom Land Hessen erhalten, sobald die entsprechenden Projekte genehmigt sind. Allerdings müssten hierzu jedes Jahr Fördermittelanträge für die einzelnen Projekte gestellt werden.

Doch wohin fließt das Geld? Die Homberger haben ganz klare Prioritäten, wie sich im Rahmen der vor Kurzem stattgefundenen Abschlussveranstaltung zeigte. Am wichtigsten sind den Menschen die Bereiche Stadtpark und das Umweltbildungszentrum an der Haingasse. Der Stadtpark soll durch einen Mehrgenerationenspielplatz aufgewertet werden. Ferner soll ein barrierefreier Zugang zur Katholischen Kirche und ein neues Gemeindehaus realisiert werden.

Für das Umweltbildungszentrum ist der Bau eines barrierefreien Sinnesgartens geplant. Außerdem soll hier ein Tagungs- und Schulungshaus entstehen, das mit Forschungsflächen ergänzt werden soll. Der Bau eines Waldspielplatzes an der Osterwiese, die Aufwertung der nördlichen Stadtmauer, des sogenannten Gartengürtels und des Burggartens sind Projekte, die von den Hombergern mit „Priorität 2“ versehen wurden.

Neben der Aufwertung soll es auch zu entsprechenden Neugestaltungen kommen. Außerdem werde großer Wert auf den Aus- bzw. Neubau barrierefreier Wege und Plätze gelegt. Hier liege das Augenmerk besonders auf der Ausgestaltung einer barrierefreien Wegeverbindung vom Fuße des Burgbergs bis hin zu den internationalen Gärten oberhalb des Reithausplatzes.

„Priorität 3“ haben die Projekte, die sich mit der Neu- und Umgestaltung des Reithausplatzes und der Kleingartenanlage befassen.

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