Zwei Meter zu breit: Nordmanntanne für Kasseler Weihnachtsmarkt steckt in Homberg fest

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Zu breit und auch etwas zu hoch – ohne ein speziell angemeldetes Transportverfahren durfte sich der gefällte Baum nicht weit von seinem Stamm entfernen.
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Zu breit und auch etwas zu hoch – ohne ein speziell angemeldetes Transportverfahren durfte sich der gefällte Baum nicht weit von seinem Stamm entfernen.
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Zu breit und auch etwas zu hoch – ohne ein speziell angemeldetes Transportverfahren durfte sich der gefällte Baum nicht weit von seinem Stamm entfernen.
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Zu breit und auch etwas zu hoch – ohne ein speziell angemeldetes Transportverfahren durfte sich der gefällte Baum nicht weit von seinem Stamm entfernen.
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Zu breit und auch etwas zu hoch – ohne ein speziell angemeldetes Transportverfahren durfte sich der gefällte Baum nicht weit von seinem Stamm entfernen.
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Zu breit und auch etwas zu hoch – ohne ein speziell angemeldetes Transportverfahren durfte sich der gefällte Baum nicht weit von seinem Stamm entfernen.

Eigentlich war alles im Zeitplan, doch dann ließ sich die Christbaumtanne für den Kasseler Weihnachtsmarkt nicht unter 5,50 Meter Breite zurren.

Homberg. Es war eine schöne Idee, die Nordmanntanne für den diesjährigen Weihnachtsmarkt in Kassel aus Homberg von Familie Panse zu holen. Beantragt war ein Schwerlasttransport für den 21 Meter langen Baum, der maximal einen Meter Durchmesser am Stamm hat und 3,50 Meter Breite nicht überschreiten sollte. Nachdem der Baum am Samstag, 9. November, gefällt und aufgeladen war, ragten seine Äste über den 3,50 Meter breiten Anhänger. „Sie haben schon viel gezurrt, um ihn von anfangs acht Metern auf nun 5,50 Meter zu reduzieren“, erzählt Sabrina Panse, die in der Homberger Rudolf-Virchow-Straße wohnt, wo der Baum noch bis vor Kurzem stand.

Diese schönen Zweige sollen bald den Kasseler Weihnachtsmarkt schmücken.

Am Montag lag er auf einem Transportfahrzeug direkt vor dem Haus und beeinträchtigte den Verkehr in Richtung August-Villmar-Straße. „Beantragt war ein Transport mit 3,50 Meter Breite und einem vorausfahrenden Begleitfahrzeug. Bei 5,50 Metern Breite sind jedoch drei vorausfahrende Fahrzeuge, die auch Straßen absperren können sowie ein Fahrzeug hintendran von Nöten“, erklärt Stephan Bürger, Pressesprecher des Schwalm-Eder-Kreises. Diese sogenannte Privatbegleitung mit Verwaltungshelfern hat außerdem noch eine weitere Auflage, um den Verkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen: Fahrten wie diese, mit einem 21 Meter langen Baum, dürfen nur von 22 bis 5 Uhr stattfinden.

Zu breit und auch etwas zu hoch – ohne ein speziell angemeldetes Transportverfahren durfte sich der gefällte Baum nicht weit von seinem Stamm entfernen.

Auf einer Pressekonferenz in Kassel am Montag, 11. November, hieß es dazu, dass der Baum am Mittwoch, 13. November, aufgestellt werden soll. Glücklicherweise ist zumindest das Genehmigungsverfahren schon abgeschlossen und dem Transport steht (Stand Montag, 11. November) eigentlich nichts im Wege. Bevor die Fahrt nach Kassel aber beginnen kann, müssen die begleitenden Fahrer noch von der Unteren Verkehrsbehörde des Schwalm-Eder-Kreises instruiert werden, was die sinnvollste Strecke ist, an welchen Kurven, was zu beachten ist, etc.. „Wenn noch nicht vorhanden, soll eine Roadmap erstellt werden, um die Strecke abzuklären“, so Bürger weiter.

Der Stamm und viele Zweige sind alles, was erstmal auf dem Grundstück bleibt.

Positiv ist auch, dass zumindest die Länge in Sachen Genehmigung keine Probleme machte. Einzig die Höhe liegt etwas über den erlaubten vier Metern, so Bürger. Familie Panse entstehen außer der blockierten Einfahrt, dem noch verwurzelten Stumpf und den herumliegenden Ästen übrigens keine Kosten oder Ähnliches für diese Spende an die Stadt Kassel. „Im Frühling haben wir den Baum schon fotografiert und zum Stadtmarketing geschickt. Ihn einfach nur zu fällen, weil er zu groß geworden ist, wäre zu gefühllos gewesen. Da muss man noch was von haben, sagten wir uns“, meint Panse weiter. „Die Arbeiten verliefen auch sehr flott und problemlos“, lobt Panse die beteiligten Kräfte weiter. Die geschätzten Kosten in Höhe ein paar tausend Euro trägt wohl das Stadtmarketing Kassel.

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