Frielendorf: Zum bereits zweiten Mal lud der Luftkurort zum traditionellen Kraut- und Rübenmarkt ein

1 von 45
2 von 45
3 von 45
4 von 45
5 von 45
6 von 45
7 von 45
8 von 45

Am Sonntag, 11. November, veranstalteten die Frielendorfer den zweiten Kraut- und Rübenmarkt. Neben dem Stadtlauf lockte das traditionelle Kürbiswiegen besonders viele Schaulustige an.

Frielendorf. Die meisten Besucher des Frielendorfer Kraut- und Rübenmarktes waren auf einen gemütlichen Sonntagsbummel eingestellt, lediglich die Teilnehmer des Straßenlaufs hatten es etwas eiliger. Anna Jaeckel, Ronja Schneider und Jonas Immel starteten in der 1.000-Meter-Disziplin, nach nur 4:12 Minuten war der neunjährige Jonas bereits wieder im Ziel.

Beim Speedy-Gonzales-Lauf rannten die Kleinsten um die Wette, gleichzeitig ging auch eine Jux-Staffel an den Start. Die neunjährige Lilly aus Frielendorf hatte sich als Diebin verkleidet, mit schwarzer Maske und Beutesack auf dem Rücken „floh“ sie vor den Detektiven Levi, Justus und Henri.

Herbstliches Schmausen

Der Herbst zeigte sich zum Glück nur von seiner windigen Seite, sodass sich die Hauptstraße gegen Mittag mehr und mehr füllte, die meisten zog es zuerst an die Essensstände.

Bernd Lindenthal entschied sich für die vegetarische Variante der Schwälmer Klöße, seine Frau Marie-Luise und ihre Freundin Elaine Balkenhol genossen sie traditionell mit Specksoße. Hartmut Heinmüller und Helmut Poltmann schöpften portionsweise ihre leckere Kartoffelsuppe in die Terrinen, andere Gourmets bevorzugten Pulled-Pork-Burger oder delikaten Räucherfisch.

Der Höhenangst trotzen

Bei Jugendpfleger Thomas Trieschmann ging es hoch hinaus, gut gesichert erklommen wagemutige Kletterer die alte Eiche am Marktplatz. Uta und Dietmar Cezanne waren auf warmes und kaltes Wetter eingestellt – Bio-Glühwein und Kinderpunsch standen neben edlen Tropfen und Flaschenbier auf der Karte.

Messerschleifer Dietmar Hoffmann sorgte gekonnt für scharfe Klingen, was er anschließend mit einem Schnitt durch ein Blatt Papier eindrucksvoll demonstrierte. Der Saal des Hotels Hassia hatte sich wieder in einen kleinen Kunsthandwerkermarkt verwandelt. Über ein Dutzend Stände mit Strickwaren, Sachen aus Holz, Deko-Artikeln und einigem mehr fanden das Interesse der Besucher.

Ursula Woicichowski aus Wernswig beispielsweise hatte fleißig gehäkelt – grüne Socken, rote Mützen und andere farbenfrohe Körperwärmer gehörten zu ihrem Sortiment. Die „Fresh-Mett-Boys“ warben für den ersten Frielendorfer Weiberfasching, der den Saal am 1. März zum Kochen bringen soll.

Am Nachmittag wurden Frielendorfs prächtigste Kürbisse gekürt, bereits im Frühjahr hatte das Team Frielendorf Aktiv dazu Samen verteilt. Neben dem Marktgeschehen im Ortskern zog es die Gäste von nah und fern auch in die Peripherie – vor dem Möbelhaus Hämel etwa konnte man im himolla-Wellness-Truck gemütlich Sessel und Sofas ausprobieren.

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Ehemaliger Wernswiger Lehrer Klaus Fabian erhielt Ehrenplakette der Stadt für seine jahrelange Hingabe zur Musik

Sein Leben ist Musik - von Klein auf steht der Homberger Klaus Fabian stets im Kontakt mit der Musik. Nun wurde seine Hingabe mit der Ehrenplakette geehrt.
Ehemaliger Wernswiger Lehrer Klaus Fabian erhielt Ehrenplakette der Stadt für seine jahrelange Hingabe zur Musik

Bildungsmesse in Homberg: Berufliche Zukunft hautnah erlebt

Zur neunten Bildungsmesse der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule konnten sich 1.100 Schüler diesmal am Standort Homberg über berufliche Perspektiven informieren.
Bildungsmesse in Homberg: Berufliche Zukunft hautnah erlebt

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.