„Ich helfe gern“

Spangenberg. Freude bei den verantwortlichen des Spangenberger Heimatmuseums. Gund: In Dr. Jrg Kullmann, Chef der Wikus-Sgenfabrik, hat ma

Spangenberg. Freude bei den verantwortlichen des Spangenberger Heimatmuseums. Gund: In Dr. Jrg Kullmann, Chef der Wikus-Sgenfabrik, hat man einen verlsslichen Sponsor gefunden. Leiter Heinz Buhre betonte: "Mit der jetzt zugesagten jhrlichen Zuwendung knnen wir die laufende Unterhaltung des Museums finanzieren und den ohnehin gebeutelten stdtischen Haushalt entlasten.

Liebevoll restauriert

Der edle Spender wurde aus Anlass dieser Frderzusage in der "Guten Stube" des Heimatmuseums durch Brgermeister Peter Tigges, Museumsleiter Heinz Buhre und den Vorsitzenden des Heimatvereins, Ulrich Schting, begrt. "

Obwohl ich schon mehrmals mit Freunden und Firmengsten im Heimatmuseum war, faszinieren mich jedesmal aufs Neue die liebevoll restaurierten Objekte, die mir einen Einblick in das Brauchtum und das Leben der Spangenberger Bevlkerung frherer Jahrhunderte geben", stellte Kullmann fest. "Ich helfe gern, wenn dadurch gewhrleistet ist, dass die Wohn- und Arbeitswelt unserer Vorfahren fr knftige Generationen veranschaulicht wird".

Brgermeister Peter Tigges bedankte sich fr die grozgige Frderung der stdtischen Einrichtung und hob hervor, dass Dr. Kullmann in der Vergangenheit bereits zahlreiche verschiedenartige Projekte in Spangenberg untersttzt habe.

Ulrich Schting teilt mit, dass der Heimatverein in seiner neuen Satzung eine "Sektion Heimatmuseum" eingefgt habe, damit der Verein dieser wichtigen kulturelle Einrichtung knftig noch mehr helfen kann. Daneben existiert seit dem vergangenen Jahr eine "Arbeitsgruppe Heimatmuseum".

700-Jahr-Feier

Sie besteht derzeit aus 19 Personen, die sich bei der Aufsicht whrend der ffnungszeiten des Museums abwechseln, aber auch einige Projekte auf den Weg gebracht haben. So ist ein "Lebendiges Heimatmuseum" als Tagesveranstaltung whrend der 700-Jahrfeier der Stadt in 2009 vorgesehen und unter Mitwirkung der Burgsitzschule die Aufarbeitung der Schicksale von Vertriebenen aus dem Sudetenland, die in Spangenberg wohnen.

Einig waren sich die Gesprchsteilnehmer darber, dass ein besonderer Dank an den im vergangenen Jahr verstorbene Betreuer des Heimatmuseums und Ehrenbrger der Stadt, Eduard Lederer, gehen msse. Er hatte den Grundstein fr die Sammlung legte und sie bis zu seinem Tode mit ganzer Hingabe gepflegt. (atb)

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