,Immer zu erreichen’: Dirk Richhardt startet seinen Wahlkampf

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Homberg. Mit einer neuen Internetseite und Präsenz in der Öffetnlichkeit will Dirk Richhardt bei den Wählern punkten.

Homberg. Einen Wahlkampf direkt an der Basis kündigt Bürgermeisterkandidat Dirk Richhardt an. "Mein Wahlkampflokal erstreckt sich über ganz Homberg. Es sind der Marktplatz und die örtlichen Cafés", erklärt der parteiunabhängige Kandidat. Auf diese Weise könnten die Bürger ihn stets persönlich antreffen und mit ihm ins Gespräch kommen. Zusätzlich will er die einzelnen Ortsteile aufsuchen und dort mit den Menschen ins Gespräch kommen. Dafür hat er sich von seiner Tätigkeit als Geschäftsführer des Stadtmarketingvereines freistellen lassen. Eine Mischung aus unbezahltem und Resturlaub, wie er betont.

Neue Internetseite

Eine weitere Möglichkeit um an den Bürgermeisterkandidat heranzutreten ist die neue Website www.meine-partei-ist-homberg.de, die vor kurzem online gegangen ist. Auf dieser Internetseite, die laufend ergänzt werden soll, präsentiert Richhardt sein Programm und geht auf aktuelle Fragen ein.

"Ich bekomme viele Anrufe und Nachfragen zu meiner Kandidatur. Allerdings wurde ich bisher zumeist über die Telefonnummer und die E-Mail-Adresse des Stadtmarketings kontaktiert", erklärt Richhardt. Daher habe er von Programmierer Lothar Pflug diese Internetseite erstellen lassen, über die die Homberger zielgenau an ihn herantreten können. Auf diese Weise sei eine klare Trennung zwischen dem Geschäftsführeramt und der Kandidatur gewährleistet.

"Sudelblog" wird ignoriert

Auf einem stadtbekannten Blog werde er sich hingegen nicht äußern, betont Richhardt. Während sich die anderen Kandidaten auf der von vielen Hombergern als "Sudelblog" bezeichneten Homepage eines fraktionslosen Stadtverordneten zu verschiedenen politischen Fragen geäußert haben, hat Richhardt in dieser Sache Zurückhaltung gepflegt. Es werde auch zukünftig nichts von ihm kommen, erklärt Richhardt auf Nachfrage. "Ich bin jederzeit für die Bürger zu erreichen", betont er, "da muss ich mich nicht auf einem so unsachlichen Blog äußern". Ohnehin nehme er diese Plattform nur sporadisch zur Kenntnis.

Die besagte Internetseite hat in der Vergangenheit durch Angriffe, beispielsweise auf den Stadtmarketingverein, einzelne städtische Angestellte, Homberger Geschäftsleute und Regionalpolitiker, von sich Reden gemacht. Dem Betreiber wird immer wieder vorgeworfen, seine Beiträge selbst unter wechselnden Namen zu kommentieren und unliebsame Kommentare zu zensieren.

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Lesen Sie außerdem die Redaktionsgespräche mit Stefan Giebel, Markus Opitz, Eibe Hinrichs, Nico Ritz und Dirk Richhardt

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