Info-Tour auf Baustellen - Landrat sieht bei den Schulen nach dem Rechten

Schwalm-Eder. Was ist eigentlich aus den Geldern geworden, die Bund und Land in die Konjunkturpakete geschnürt haben? Im Rahmen seiner Sommerreise d

Schwalm-Eder. Was ist eigentlich aus den Geldern geworden, die Bund und Land in die Konjunkturpakete geschnürt haben? Im Rahmen seiner Sommerreise durch den Landkreis informierte sich Landrat Frank Martin Neupärtl kürzlich über die aktuellen Baumaßnahmen an mehreren Schulstandorten.Zusammen mit den Verantwortlichen seiner Verwaltung, traf er sich beispielsweise mit dem kommissarischen Schulleiter des Schwalmgymnasiums in Treysa, Frank Siesenop, um sich ein Bild von der aktuellen Situation nach dem großen Brand im Februar zu machen. Neupärtl dankte ihm und Schulhausverwalter Rudi Bambey für die hervorragende Zusammenarbeit nach dieser Katastrophe. Aufgrund des flexiblen Handelns der Männer sei der Schulbetrieb wieder recht schnell in Gang gekommen."Es ist ein gutes Zeichen, dass schon vor den Ferien mit dem Neubau begonnen wurde", sagte Siesenop und zeigte sich zuversichtlich, dass man auch die einjährige Bauzeit für den naturwissenschaftlichen Trakt gut überstehen werde.Gerd Breul von der Hochbauverwaltung des Kreises erläuterte die Besonderheiten des Neubaus, der mit 3,5 Millionen Euro veranschlagt ist. Durch moderne Erdwärmetauscher und Wärmerückgewinnungsanlage könne man etwa zehn Prozent der benötigten Energie einsparen, erklärte der Architekt. Des weiteren werde durch ein spezielles Lüftungssystem auch die Möglichkeit geschaffen, die Klassenräume dauerhaft mit Frischluft zu versorgen, ohne dass man ständig die Fenster öffnen müsse – im Sommer sogar mit vorgekühlter Luft, so Breul weiter.

Zwischenstopps in Melsungen & Wabern

Zuvor hatte die Delegation schon die Schule am Schloth in Melsungen besichtigt, die zur Zeit umgebaut wird, damit nach den Sommerferien das Ganztagsangebot in Form der "pädagogischen Mittagsbetreuung" starten kann. Die Schule am Reiherwald in Wabern war ebenfalls Ziel des Besuchs. Dort hatte im Frühjahr ein massiver Wassereinbruch für erhebliche Schäden gesorgt. Die Grundsanierung des etwa 1.000 Quadratmeter großen Gebäudes wird auf rund 380.000 Euro geschätzt und soll im September abgeschlossen sein.

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