Neu ins Jahr - SPD Neukirchen: Aufbruch mit TSG

Eben war er noch auf dem Hessengipfel 2011 in Friedewald und nun schon wieder beim Neujahrsempfang der SPD in Neukirchen – der Landesvorsitzende Tho

Eben war er noch auf dem Hessengipfel 2011 in Friedewald und nun schon wieder beim Neujahrsempfang der SPD in Neukirchen – der Landesvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel zeigt zur Zeit starke Präsenz in Nordhessen. "Hessengerecht: Politik für lebenswerte Städte und Gemeinden" war das Thema seines Referats, das er vor etwa 80 Zuhörern im Saal des Hotels Combecher hielt.Zuvor hatte der Vorsitzende des SPD Stadtverbandes, Bernd Grossmann, zahlreiche Gäste persönlich begrüßt, darunter die Landtagsabgeordnete Regine Müller, Landrat Frank-Martin Neupärtl und seinen Stellvertreter, Winfried Becker, sowie Schwarzenborns Bürgermeister Jürgen Kaufmann und Neukirchens Bürgermeister Klemens Olbrich, seines Zeichens von der CDU. "Neujahrsansprachen sind kein Wahlkampf für mich", sagte Schäfer-Gümbel zu Beginn seiner Rede, daher könnten sich auch Zuhörer aus anderen politischen Lagern zurücklehnen und entspannt zuhören, so der 41-Jährige weiter.Kern der Politik sei es, die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen zu verändern, "und auch etwas zu verbessern", fügte er hinzu und gab einen kurzen geschichtlichen Abriss. Während es in den 60er und 70er Jahren noch hieß, "Mehr Demokratie wagen!", sei diese Euphorie heute nicht mehr zu spüren, mahnte er und warf sogleich die Frage nach dem "Warum" in den Raum.Drei Dinge hätten sich im Laufe der Zeit geändert, zum einen nannte er die zunehmende Globalisierung, ein weiterer Punkt sei die Veränderung des Arbeitsmarktes und das Primat der Politik habe sich vollends gewandelt.In den 80er Jahren sei es ins Rutschen gekommen und im nächsten Jahrzehnt habe es sich völlig umgekehrt, sodass sich die Wirtschaft nicht mehr an der Politik orientiere, sondern nur noch Politik gemacht würde, die sich nach der Wirtschaft richte."Wir brauchen Ordnung auf dem Arbeitsmarkt und Perspektiven für die Menschen", forderte der Landesvorsitzende unter starkem Applaus, daher streite seine Partei auch für Mindestlöhne, erklärte er weiter.Eine kleine Reform am Ende seines etwa 45-minütigen Vortrags: Schäfer-Gümbel verbannte den Satz, "Man müsste mal...", aus dem politischen Wortschatz und äußerte dafür seinen Neujahrswunsch für 2011: "Lasst uns anfangen und machen!"

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