Jetzt noch den Titel

Von ANDREAS BERNHARDGnsterode. Was ist denn hier los? Das dachte sich wohl mancher vorbeifahrende Autofahrer am vergangenen Mittwoch in Gn

Von ANDREAS BERNHARD

Gnsterode. Was ist denn hier los? Das dachte sich wohl mancher vorbeifahrende Autofahrer am vergangenen Mittwoch in Gnsterode. Ausgelassene Stimmung auf der Strae. ber hundert Dorfbewohner die sich versammelt hatten. Immer wieder erklang der Schlachtgesang Fiinaaale, oho und eine Laola-Welle nach der anderen ging durch die Menschenmenge.

Ideenreiche Menschen

Ortsvorsteher Frank Heinemann, mit dem Megaphon in der Hand, hatte die Rolle des Animateurs bernommen. Mitten drin ein Kamerateam des Hessenfernsehens. Jetzt ist klar: Der kleine Ortsteil von Melsungen hat es geschafft in einer Telefonabstimmung konnte sich die 360-Seelen-Gemeinde gegen weitere 49 Mitbewerber in der Endausscheidung um den Titel Dolles Dorf durchsetzen. Damit ist sicher: Die Gnsterder ziehen in das groe Finale ein. Mit dabei vier andere engagierte Drfer. Zelebriert wird der Showdown am 7. Juni auf dem bevorstehenden Hessentag in Langenselbold. Dort treffen die fnf Finalisten aufeinander. Darunter auch das Schwlmer Wahlshausen. Bei Spielen, Quizfragen und Aktionen werden die Teams und Kandidaten unter Beweis stellen, wer den Titel Dollstes Dorf 2009 zu Recht tragen darf.

Frohe Kunde

Angefangen hat die Geschichte im Februar 2008. Nach 16 Jahren Warten kam der Anruf vom Hessischen Rundfunk. Ihr seid dabei, so die frohe Kunde, und ein Fernsehteam schon unterwegs. Gut, dass der Ortsbeirat immer noch einen Notfallplan in der Schublade hatte. Denn kurz danach mussten die Dorfbewohner zeigen was in ihnen steckt. So wurde in historischen Kostmen gekhlert, mit dem Pfarrer eine Runde Skat in der Kirche geklopft und kurzerhand eine groe Traktor-Ausfahrt organisiert. Schon damals war Frank Heinemann mchtig stolz auf seine ideenreichen Mitbrger und die klugen Kpfe. Und auch diesmal kann er es kaum fassen. Wir haben uns gegen viel grere Orte durchgesetzt, betont er. Wenns drauf ankommt, dann ziehen alle an einem Strang. Der Ortsvorsteher lchelt und fragt Wo sonst kriegt man an einem ganz normalen Arbeitstag so viele Menschen kurzfristig zusammen?

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