Jugendarbeit im Wald: Internationales Workcamp im Reich der urigen Buchen

Mittleres Edertal. Junge Erwachsene aus acht Nationen traten unlängst zum dreiwöchigen Dienst im Reich der urigen Buchen an.Im Rahmen der Internati

Mittleres Edertal. Junge Erwachsene aus acht Nationen traten unlängst zum dreiwöchigen Dienst im Reich der urigen Buchen an.

Im Rahmen der Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd), der größten Workcamp-Organisation Deutschlands, lebten sie in der ehemaligen Revierförsterei Bringhausen.

Täglich arbeiteten sie fünf Stunden im Nationalpark. Das gemeinsame Engagement im Umwelt- und Naturschutz förderte das Zusammenleben der jungen Erwachsenen und den Austausch ihrer jeweiligen Kulturen.

Die Teilnehmer kamen aus Deutschland, der Türkei, aus Spanien, Frankreich, Russland, Weißrussland, Italien und Korea.

Nationalparkförsterin Mareike Schulze und die Ranger Torsten Daume, Volker Nagel und Sven Polchow wiesen die jungen Freiwilligen zunächst auf einer Exkursion in die Nationalparkphilosophie und die Besonderheiten des hessischen Großschutzgebietes ein.

So erfuhren sie, dass auf fast 90 Prozent der Nationalparkfläche die Natur unberührt bleibt, die Nationalparkverwaltung also nur auf den verbleibenden zehn Prozent eingreift. "Triescher" werden beispielsweise die Dauerpflegeflächen genannt, die als Kulturlandschaft erhalten und für Besucher erlebbar bleiben sollen. Sie werden nur mit Heidschnucken beweidet, während andere Spuren menschlicher Einflüsse entfernt werden.

Und genau dabei halfen die hochmotivierten jungen Erwachsenen. Unter anderem beseitigten sie ein 350 Meter langes Reststück eines Außengatters aus der Zeit, als der Nationalpark noch Wildschutzgebiet war.

Nun gibt es im Areal zwischen Banfebucht und Wooghölle, das zu den als UNESCO-Weltnaturerbe anerkannten Flächen im Nationalpark gehört, keine vom Menschen erbauten Elemente mehr.

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