,Jugendroman’

Treysa. Ich begre die kulturelle Elite von Treysa, so erffnete Gerhard Henschel am vergangenen Samstag seine Buchvors

Treysa. Ich begre die kulturelle Elite von Treysa, so erffnete Gerhard Henschel am vergangenen Samstag seine Buchvorstellung in der Gaststtte Specht und die gut 60 Gste der Veranstaltung honorierten es ihm mit groem Applaus. Der 47-jhrige Autor aus Hamburg, der als freier Schriftsteller und bersetzer arbeitet, hatte sein krzlich erschienenes Buch Jugendroman im Gepck. Bevor er ein paar Kostproben aus seinem neuesten Werk zu Gehr brachte, las er erst noch ein Stck aus Gossenreport Betriebsgeheimnisse der Bild-Zeitung vor und berichtete ber einen Prozess, den er mit deren Chefredakteur gefhrt hatte. Wegen einer Unterlassungsklage verwies er auf das Internet, wo man die ganze Geschichte des Prozesses nachlesen knne.

Vor fnf Jahren erschienen

Ich schreibe lieber Romane, fuhr der ehemalige Redakteur der Satire-Zeitschrift Titanic fort und las ein Kapitel aus seinem Buch Kindheitsroman vor, das bereits vor fnf Jahren erschienen ist. In diesem Buch beschreibt er herrlich detailliert, wie der Protagonist seine Kindheit in der Nhe von Koblenz verbrachte. Martin Schlosser (Romanfigur) hat zufllig das gleiche erlebt wie ich, erklrte Henschel dem amsierten Publikum. Bei den Dialogen ging Henschel voll aus sich heraus und brachte seine Stimme fast an ihre Grenzen, beispielsweise wenn der Held in seinen Geschichten von seiner Mutter wegen schlechter Noten oder Ladendiebstahls zur Rede gestellt wird. In seinem neuen Buch Jugendroman setzt der Autor die Geschichte fort und erzhlt ber die Schwierigkeiten der Heranwachsenden.

Bildhafte Jugendsprache

Ich wollte authentisch bleiben, entschuldigte sich Henschel schon vorab fr die vielen Kraftausdrcke. In der bildhaften Jugendsprache von damals, erzhlt Henschel Geschichten ber Pantomime in der Konfirmandenstunde und normales Weihnachtschaos mit der Familie. So etwas kann man sich nicht ausdenken, bemerkte Marco Bhnisch aus Treysa, einer der Zuschauer, die schon an mehreren Kulturveranstaltung in der Gaststtte Specht teilgenommen haben. Am Ende gab es frenetischen Applaus und Henschel gab als Zugabe noch das Lied Hildegard von Insterburg & Co., selbst Idole seiner Jugend, zum Besten. Gastwirt Martin Bick freute sich ber das groe Interesse an der Lesung und verwies auf Thomas Gsella, ehemaliger Chefredakteur der Titanic, der hier im Dezember auftreten wird.

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