Känguru springt durch Nordhessen

Känguru Karlchen ist abgehauen. Foto: nh
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Känguru Karlchen ist abgehauen. Foto: nh

Metze. Wallaby bei Metze aus Gehege ausgebrochen - große Suchaktion läuft

Metze. Da staunte der Autofahrer nicht schlecht, als er am Sonntagnachmittag ausgerechnet ein Känguru am Straßenrand zwischen Metze und Gudensberg erblickte. Der überraschte Mann informierte die Polizei, die herausfand, dass es sich bei dem Beuteltier um "Karlchen" handelt. Und der wiederum war zuvor aus seinem Gehege bei Familie Aschbrenner in Metze ausgebrochen."Womöglich ist das Känguru in Panik geraten und über den Zaun gesprungen", mutmaßt ein Familiemitglied gegenüber unserer Zeitung. "Anders sei das Verhalten nicht zu erklären." Denn Karlchen lebe schon seit fünf Jahren auf einer großen Weide direkt am Haus im Niedensteiner Ortsteil – ohne je einen Ausbruchsversuch unternommen zu haben. Übrigens gemeinsam mit Kamerunschaf "Angie", die "Karlchen" sehr vermisst und seit seinem Verschwinden den ganzen Tag blökt."Von dem handzahmen Tier geht keine Gefahr aus", erklärt Polizeisprecher Reinhard Giesa. Allerdings beteiligten sich auch keine Streifenbeamte an der Suchaktion. "Da ist für uns, wie wenn Katze oder Hund weglaufen."Unterstützt wird Familie Aschenbrenner deshalb von Bekannten mit Suchhunden. Bisher vergebens. Der starke Regen macht die Fährtensuche schwierig. Inzwischen soll ein Mann aus Fulda angeboten haben, seine mit Wärmebildkameras ausgestattete Drohne über dem Waldgebiet kreisen zu lassen, indem das Känguru vermutet wird."Wer das Känguru sieht, sollte die Polizei informieren", so Giesa. Allerdings lasse sich das etwa 80 Zentimeter große und rund 35 Kilo schwere Tier wohl nicht einfach einfangen.

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