Kampf hat sich gelohnt

Von ANDREAS BERNHARDKirchhof / Gnsterode. 30 Jahre Kampf haben sich gelohnt. So der spontane Stoseufzer des Ehrenorts

Von ANDREAS BERNHARD

Kirchhof / Gnsterode. 30 Jahre Kampf haben sich gelohnt. So der spontane Stoseufzer des Ehrenortsvorstehers Georg Khlborn aus Gnsterode. Reichlich Polit-Prominenz hatte sich am vergangenen Freitag eingefunden, um die offizielle Verkehrsfreigabe der L 3147 zwischen Kirchhof und Gnsterode zu feiern. Regierungsprsident Lutz Klein aus Kassel dankte denn auch ausdrcklich den Gnsterdern fr ihre Geduld.

Davor lagen Jahrzehnte, in denen um die richtige Linienfhrung der Landesstrae durch das kologisch wertvolle Ohetal gerungen wurde. Der von Experten als katastrophal eingestufte Zustand der Asphaltdecke gab schlielich den Ausschlag fr die rund zwei Millionen teure Runderneuerung und Verbreiterung. Die Arbeiten in schwierigem Terrain hatten jedoch eine moantelange Vollsperrung der Strecke zur Folge. Eine harte Geduldsprobe fr die zahlreichen Pendler, die langen Umwege in Kauf nehmen mussten oder auf Schleichwegen durch den Wald nach Melsungen gelangten.

Zwischenzeitlich hatte die Baustelle weitere Schlagzeilen gemacht, weil Unbekannte mehrere Bagger mit Schssen beschdigt hatten (wir berichteten). Dies hatte zu einem kurzfristigen Baustopp gefhrt.

Doch davon war am Freitag nicht mehr die Rede. Als einen guten Tag fr die Infrastruktur bezeichnete Werner Gautsch, Leiter des Amtes fr Straen- und Verkehrswesen (ASV), die Freigabe. Melsungens Brgermeister Dieter Runzheimer lobte die exzellente Zusammenarbeit mit dem AST und gab bevor es zu einem Umtrunk in Gnterder Dorfgemeinschaftshaus ging die Parole des Tages aus: Was lange whrt, wird endlich gut.

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