Kampfhund zum Sterben verurteilt

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Schwalm-Eder. Junger Staffordshire wurde brutal ausgesetzt - Tierheim sucht Paten und Spender

Schwalm-Eder. Tierfreunde haben in einem Waldstück zwischen Bad Zwesten und Bergfreiheit einen etwa zehn Monate alten Staffordshire Rüden gefunden.Der arme Kerl war ohne Halsband, lediglich mit einer grünen flexiblen Leine, dessen Karabinerhaken in die Leine eingehakt war, an einen Baumangebunden. Bei jeder Bewegung, um sich zu befreien, zog sich die Halsschlinge weiter zusammen. "Mit der Art der Anbindung wurde billigend sein Tod in Kauf genommen", ist sich Mandy Lindner, die Vize-Vorsitzende des Vereins "Ein Heim für Tiere" sicher.Über die Hintergründe könne man nur spekulieren, betont sie, eines sei jedoch sicher: "Das Aussetzen und Zurücklassen eines Tieres unter der Billigung von Schmerzen, Leiden und Tod ist eine Straftat!"

Gassigänger gesucht

Die nächsten Wochen werde der "Bolle" getaufte Hund damit verbringen, dem elendenTod durch Verhungern, Verdursten oder durch Erdrosselung entgangen zu sein, zu verkraften, so die engagierte Tierschützerin. Denn die Unterbringung in einem Tierheim sei für so einen jungen Hund eine riesige Katastrophe. "Wir benötigen dringend Unterstützung für Bolle", appelliert sie. Gassigänger, Spender, Paten oder einfach nur Streichel- und Schmusebesucher seien jetzt besonders wichtig, um dem jungen Hund wieder Vertrauen zu geben."Es wird ein harter Weg für Bolle als Listenhund, ein neues Zuhause zu finden", betont Lindner, "denn Listenhunde sind verpönt und stigmatisiert, sie leiden unter Vorurteilen von Hunde- und Rasseunkundigen und der großen steuerlichen Belastung durch die Hundesteuern der Städte und Gemeinden."

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