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Günsterode. SPD Günsterode fordert Sanierung der Landstraße 3147.

Günsterode. In einer Pressemitteilung spricht sich die SPD Günsterode für die Sanierung der Landstraße aus. In der Mitteilung heißt es: "Kürzlich erschien das Günter Rudolph, Mitglied des Landtages, bei den Parteimitgliedern des SPD-Ortsverein Melsungen-Günsterode, um sich ein Bild vom desolaten Zustand der L3147 von Günsterode Richtung Hessisch Lichtenau zu machen." Nachdem vor wenigen Jahren ein erster Abschnitt vor der bekannten Schlittenwiese am "Himmelsberg" bereits mit einer neuen Teerdecke versehen wurde, verfalle der übrige Teil bis zur Kreisgrenze Werra-Meißner (Parkplatz) zusehends mehr.

Hintergrund sei das Eindringen und Auffrieren von Oberflächenwasser während der gesamten Kälteperiode. "Die damit immer wieder einhergehenden provisorischen Flickarbeiten halten meist gerade mal dem ersten Frost stand", heißt es weiter. Im Anschluss komme es zu Aufbrüchen in der Fahrbahn und einer damit verbundenen erheblichen Gefährdung des Straßenverkehrs. In der Erklärung heißt es: "HessenMobil hat in der Vergangenheit – wie so oft – auf diese Gefährdung mit Geschwindigkeitsbeschränkungen reagiert. 70 und streckenweise sogar 50 km/h hat die Behörde als zulässige Höchstgeschwindigkeit verfügt. Dies ist aber absolut unbefriedigend für die Günsteröder Mitbürgerinnen und Mitbürger, unter denen sich auch einige Kassel-Pendler befinden, die über Hess. Lichtenau und die B7 ihren Weg dorthin täglich antreten."

Besonders aber für Motorradfahrer biete die Geschwindigkeitsbeschränkungen nur eine geringe Entschärfung der gefährlichen Situation. Auch bei langsamer Fahrt seien Kraftradfahrer auf ein gewisses Maß an Schräglage angewiesen und die betroffene Strecke sei eine sehr kurvenreiche. "Erwischt man mit dem Motorrad eines der zahlreichen Schlaglöcher besteht sofort die Gefahr des seitlichen Versetzens und in Folge dessen des Sturzes", heißt es weiter.

Rudolph und der SPD-Ortsverein Günsterode fordern daher die schwarz-grüne Landesregierung zu einem zügigen Handeln auf, um die gefährliche Situation endlich zu entschärfen und die Günsteröderinnen und Günsteröder damit zu entlasten.

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