Kellerwaldturm offen

Touristisches Wahrzeichen darf wieder bestiegen werdenVon RAIMUND SCHESSWENDTERJesberg. Es ist eine gute Nachricht fr die touristischen A

Touristisches Wahrzeichen darf wieder bestiegen werden

Von RAIMUND SCHESSWENDTER

Jesberg. Es ist eine gute Nachricht fr die touristischen Akteure in der Region, sagte Jesbergs Brgermeister zufrieden ber die Nachricht des Tages von Naturpark-Geschftsfhrer Rainer Paulus. Paulus hatte gestern eingeladen, um die frohe Botschaft im Jesberger Rathaus zu verknden: Ab sofort ffnen wir wieder den Kellerwaldturm fr maximal 15 Personen bis zur endgltigen Klrung des Verfahrens. Eine Vollastnutzung, so steht es in dem 183-seitigen Gutachten, sei dem Turm nicht zuzumuten. Erleichterung sieht man auch Vize-Landrat Winfried Becker und dem Vorsitzenden der Touristischen Arbeitsgemeinschaft Erlebnisregion Edersee (TAG), Michael Khler an. Becker nannte es fatal, dass der touristische Hhepunkt den Menschen genommen worden war. Gastronomische Betriebe haben aufgrund des Turms investiert, erklrte er das Problem.

Durststrecke berwunden

Doch die Durststrecke sei jetzt erst einmal berwunden. Khler betonte, dass das Wandern ein Hauptbereich der TAG sei. Der Wanderer braucht ein Ziel, so seine Begrndung fr den hohen Stellenwert der 167.000-Euro-Konstruktion. Der zertifizierte Naturparkfhrer Lothar Klitsch stimmte ihm hierin zu. So htten einige Wanderer unsicher das Verbot gebrochen, die Lsung zeuge von gesundem Menschenverstand, so der Kellerwalddruide, wie sich Klitsch auch nennt. Ausgesprochen zufrieden waren auch Hardy Keller, Ruth Degelow-Strz, Martin Burberg und Karl Heinz Thiel von den Kellerwldern. Erst vor wenigen Wochen (wir berichteten) hatten sie Unterschriften fr die erneute ffnung gesammelt. Keller: Wir haben festgestellt, dass das Gefhl in der Bevlkerung fr den Turm stark ist. Wir sind total begeistert, dass der Turm wieder begehbar wird.

Wanderwege befreit

Karl-Gerhard Nassauer, Leiter des Jesberger Forstamts hatte eine weitere gute Nachricht zu melden: Die durch den Sturm Xynthia heftig betroffenen Wanderwege sind soweit befreit. Nur auf der Flche dauern die Arbeiten an. Dann steht dem Aufstieg nichts mehr im Wege, der enorme Imageschaden, von dem Schlemmer sprach, kann nun auch wieder beseitigt werden. Wann der Turm wieder ohne Beschrnkung geffnet wird, wollte niemand prognostizieren. Es kann schon fnf bis sechs Jahre bis zu einer vollkommenen Einigung dauern, befrchtete Khler.

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