Kleine Leben retten

2000 Euro an den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) fr einen BabynotarztwagenDer Betriebsrat von B.Braun hat am vergangenen Mittwoch eine Spende von

2000 Euro an den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) fr einen Babynotarztwagen

Der Betriebsrat von B.Braun hat am vergangenen Mittwoch eine Spende von 2000 Euro an den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) fr einen Babynotarztwagen berreicht. Michael Hillmann, Vorsitzender des ASB Regionalverbandes Kassel-Nordhessen, nahm vor dem Werk die Spende entgegen. Er hatte den neuen Babynotarztwagen gleich mitgebracht, um zu demonstrieren, was denn daran so besonders ist. Der groe gelbe Transportinkubator sticht sofort ins Auge. Der Inkubator steht quer in der Mitte des Wagens und nicht lngs auf der Achse wie die sonst bliche Trage, um die Neugeborenen, die noch keine Muskulatur zur Stabilisierung der Wirbelsule sowie des Kopfes ausgebildet haben, mglichst wenig Erschtterungen auszusetzen, erklrte Hillmann. Auerdem verfge der Wagen ber eine permanente 230-Volt-Versorgung auch whrend der Fahrt statt der blichen 12-Volt. So knnen auch Spezialgerte von der Intensivstation direkt im Wagen benutzt werden. Auch an Bord: ein EKG und ein Beatmungsgert beides speziell fr Neugeborene.

Neueste technische Ausstattung

Der Betriebsrat hatte die Idee, den Babynotarztwagen zu untersttzen, berichtete der Betriebsratsvorsitzende Peter Hohmann bei der Spendenbergabe. Deshalb haben wir bei der Betriebsversammlung am 3. Mai die Mitarbeiter zu Getrnken eingeladen, sie aber um eine Spende gebeten. Auf diese Weise seien 750 Euro zusammengekommen, die das Unternehmen noch einmal verdoppelt hat. Da eine Mitarbeiterin die Summe noch durch eine private Spende aufstockte, standen am Ende 2000 Euro zur Verfgung. Auf solche Grozgigkeit ist der ASB angewiesen. Dieser Babynotarztwagen kostet 185.000 Euro und muss komplett durch Spenden finanziert werden, so Hillmann. Insgesamt gebe es nur fnf in Hessen - in Darmstadt, Wiesbaden, Frankfurt, Marburg und dieser neue in Kassel. Mit ihm knnen Neugeborene in eine Spezialklinik verlegt werden, wenn sie beispielsweise einen Herzfehler haben und unverzglich von Spezialisten wie in Gttingen oder Gieen operiert werden mssen. Dass das jetzt in Nordhessen mit neuester technischer Ausstattung mglich ist, dazu haben der B. Braun-Betriebsrat, die Beschftigten und das Unternehmen gemeinsam beigetragen. (atb)

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