Mit 66 kleinen Händen: Kita „Auf der Baus“ besucht Bäckerei Jungclas

Treysa. Auszubildende in einem Handwerksbetrieb wie die Bäckerei Jungclas in Treysa hat es immer gegeben – aber gleich 33 auf einmal? Am vergangen

Treysa. Auszubildende in einem Handwerksbetrieb wie die Bäckerei Jungclas in Treysa hat es immer gegeben – aber gleich 33 auf einmal? Am vergangenen Donnerstag war die Backstube im Treysaer Ostergrund vollends in der Hand der Kinder. Unter Leitung von Erzieherin Angelika Becker, mit Unterstützung von zwei weiteren Erziehern und zwei Eltern, war die Kita "Auf der Baus" zum alljährlichen Plätzchenbacken in die Traditionsbäckerei gekommen, um den fleißigen Bäckern dort unter die Arme zu greifen.

Es galt über 30 kg Teig zu verarbeiten, deshalb hatte ihn Bäckermeister Uli Harle schon mal gleichmäßig auf viele große Backbleche ausgerollt. Um die große Arbeitsfläche herum war ein Laufsteg aus alten Brotkisten gebaut, damit die "angehenden Bäckergesellen", darunter auch einige Zweijährige, gut an die Bleche gelangen konnten.

Mit Ausstechförmchen "bewaffnet", verwandelten die Plätzchendesigner den rechteckigen Teig in viele kleine Teiglinge. So entstanden in Windeseile Weihnachtssterne, Weihnachtsbäume, Weihnachtsmänner und sogar Weihnachtselefanten, die aber alle noch verziert werden mussten.

Mit hochgekrempelten Ärmeln legten die jungen "Backprofis" Hand an, dabei konnten sie zum Teil schon auf "mehrjährige Erfahrung" zurückblicken, die sie ihren "jüngeren Kollegen" auch angedeihen ließen. Mit allerlei "Streugut", wie bunte Zuckerstreusel oder Schokoflocken, verwandelten sie das Heer aus uniformen Einheitsplätzchen in viele individuelle Weihnachtsleckereien.

Während Bäckermeister Uli Harle nach und nach die Bleche in den Ofen schob, durfte sich der fleißige Nachwuchs erst einmal stärken. Mit einem warmen Kakao und einem frischen Quarkbällchen genossen die Weihnachtsbäcker ihre wohlverdiente Pause und der Geräuschpegel in der großen Backstube sank ein wenig. Kurze Zeit später waren die ersten Plätzchen fertig und nun machten sich die 66 kleinen Hände ans Verpacken ihrer Produktion – nicht ohne auch die eine oder andere "Qualitätskontrolle" durchzuführen.

Am Ende der spannenden Exkursion galt es nur noch die richtige Jacke aus dem großen Klamottenberg herauszusuchen und dann ging es mit dem Bus wieder auf die Baus.

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